15.03.2012
Dokumentation "Engagement und Erwerbsarbeit in Europa"
Die Dokumentation der Regionalkonferenz "Engagement und Erwerbsarbeit in Europa", die am 26. und 27. Oktober 2011 in Oberschleißheim bei München stattfand, ist erschienen. Die Tagung, die gemeinsam vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement durchgeführt wurde, ermöglichte den Austausch von Verbänden und Organisationen der Zivilgesellschaft über Politiken, Strategien und Modellprojekte im Schnittfeld Engagement und Erwerbsarbeit. Weitere Publikationen zum Thema finden Sie auf der Website des BBE.
Download der Dokumentation (3,6 MB, pdf)
01.03.2012
Nominieren Sie für den Deutschen Engagementpreis 2012
Die Bundesfamilienministerin, der Generali Zukunftsfonds und das Bündnis für Gemeinnützigkeit rufen die Bevölkerung auf, bis zum 31. Mai ihre persönlichen Heldinnen und Helden für den Deutschen Engagementpreis 2012 unter www.deutscher-engagementpreis.de vorzuschlagen.
Deutscher Engagementpreis 2012
Um den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht selbst bewerben. Ob ehrenamtlicher Vereinsvorstand, engagiertes Unternehmen oder Nachbarschaftsinitiative: Die Bürgerinnen und Bürger bestimmen, wer nominiert wird. Seit 2009 wird die bundesweite Auszeichnung jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Politik & Verwaltung, Einzelperson, Wirtschaft und 2012 in der Schwerpunktkategorie Engagement vor Ort verliehen. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträger, die Anfang Dezember 2012 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekanntgegeben werden. Alle Nominierten nehmen zudem am Auswahlverfahren für den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis teil. Im Oktober wählen die Bürgerinnen und Bürger den Gewinner aus einer Vorauswahl von zehn Finalisten auf der Website des Deutschen Engagementpreises.
Schwerpunkt Engagement vor Ort
In diesem Jahr wird mit einer Schwerpunktkategorie das Engagement vor Ort besonders gewürdigt, um dessen Wert und Vorbildcharakter stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. „Gerade der Einsatz für das unmittelbare Umfeld zeigt Ideenreichtum und sorgt für Zusammenhalt in der Gesellschaft. Um die Herausforderungen unserer Zeit, wie den demografischen Wandel, zu bewältigen, ist das freiwillige Engagement unerlässlich“, erklärt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. „Menschen, die unsere Welt im Kleinen verbessern, können für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger Großes bewirken.“ Auch Dietmar Meister, Vorstandvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG, setzt sich für mehr Engagement ein: „Angesichts des demografischen Wandels wird die aktive Gestaltung des eigenen Lebensraums immer wichtiger. Menschen, die sich einsetzen, können wir mit der Nominierung für den Deutschen Engagementpreis öffentlich ‚Danke!‘ sagen.“ Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds sind die Förderer des Deutschen Engagementpreises. Initiator ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss der großen gemeinnützigen Dachverbände und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors.
Weitere Informationen
www.deutscher-engagementpreis.de
16.02.2012
Dokumentation „Aktives Altern in Europa – Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen“
Zum Ende des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 und zum Einstieg in das Europäische Jahr für Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 lud die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa am 28. November 2011 Vertreterinnen und Vertreter aus neun europäischen Mitgliedsstaaten zu einem Expertentreffen zum Thema "Aktives Altern in Europa – Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen“ nach Berlin ein, um über innovative Generationen- und Seniorenpolitiken zu diskutieren. Die entsprechende Dokumentation ist ab sofort erhältlich. Weitere Informationen finden Sie hier.
15.02.2012
Dokumentation zur Regionalkonferenz des DOSB "Mitmachen, Mitentscheiden – Migrantinnen in den Sport!" erschienen
Am 2. November 2011 führte der DOSB in Mainz die Regionalkonferenz "Mitmachen, Mitentscheiden – Migrantinnen in den Sport!" durch. Die Ergebnisse der Tagung sind nun in einer Dokumentation zusammengefasst worden. Neben Beiträgen aus dem Plenum und den Workshops finden sich dort verschiedene Best-practice-Beispiele, Interviews und ein Gespräch mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, die feststellt: „Sportvereine sind zentrale und unentbehrliche Orte der Integration und der gesellschaftlichen Teilhabe.“
Die Publikation können Sie hier im pdf-Format herunterladen.
07.02.2012
Aktives Altern – ein Gewinn für den Einzelnen und für die Gesellschaft
Zum Beginn des „Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“, das heute in Berlin mit einer Auftaktveranstaltung eingeleitet wurde, rufen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie an der TU Dortmund (FfG) dazu auf, „Aktives Altern“ in einem umfassenden Sinn zu verstehen.
„Aktivität ist Voraussetzung für ein gesundes und kompetentes Altern – und das ist eine lebenslange Aufgabe. Aktives Altern betrifft daher alle Generationen“, so die BAGSO-Vorsitzende und Gerontologin Prof. Dr. Ursula Lehr.
Wichtig ist darüber hinaus, ältere Menschen weder einseitig als Empfänger noch einseitig als Erbringer von Leistungen anzusehen, sondern ihre Potenziale und Bedarfe gleichermaßen in den Blick zu nehmen. „Das Europäische Jahr darf nicht dazu beitragen, dass die Älteren in zwei Gruppen geteilt werden, in die Kompetenten und die Hilfsbedürftigen“, warnt die frühere Bundesfamilienministerin Lehr. „Vielmehr müssen wir alle Gruppen im Blick haben, unabhängig von ihrem Alter, ihrer sozialen Lage, körperlichen und geistigen Einschränkungen oder ihrem kulturellen Hintergrund.“
Ebenso wenig dürfen wir ältere Menschen auf bestimmte gesellschaftliche Rollen beschränken. Es ist erfreulich, dass sie heute in erheblichem Maße Familienarbeit leisten und damit wesentlich zur Entlastung der mittleren Generation beitragen. Immerhin engagiert sich ein Drittel von ihnen auch außerhalb der Familie ehrenamtlich. „Nachholbedarf haben wir in Deutschland nach einer langen Phase der Frühverrentungspolitik bei der Integration Älterer in den Arbeitsmarkt“, so der Sozialgerontologe und Leiter des FfG, Prof. Dr. Gerhard Naegele. „Wichtige Rollen übernehmen ältere Menschen aber auch durch ihr politisches Engagement oder bei der Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen, hier sind sie Experten in eigener Sache.“
Es ist sinnvoll, aber nicht ausreichend, für ein aktives Altern im Sinne einer Selbst- und Mitverantwortung für andere zu werben. „Entscheidend sind das Setzen von Rahmenbedingungen und das Schaffen von Angeboten zum Mitmachen, zum Aktiv-Werden, zum Sich-Einmischen“, so Naegele.
Ältere Menschen sind bereit, ihren Beitrag zur Solidarität zwischen den Generationen zu leisten. Umgekehrt sollten diejenigen, die zur jungen oder mittleren Generation gehören, auch Solidarität mit den Älteren zeigen und wachsam gegenüber möglichen Altersdiskriminierungen sein.
07.02.2012
Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 eröffnet
Mit einer nationalen Auftaktveranstaltung in Berlin startet die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, die nationalen Aktivitäten des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012.
"Mit dem aktiven Altern kann man nicht früh genug beginnen. Wir müssen aufhören zu denken, es gäbe hier ein 'Wir' und dort wären die 'Alten'. Das neue 'Wir' hat keine Altersgrenze. 'Wir', das sind die, die Gesellschaft gestalten wollen, die Verantwortung tragen, die helfen und Hilfe brauchen", so Kristina Schröder.
"Aktives Altern heißt, das Leben in eigener Verantwortung zu gestalten und dabei Verantwortung im Beruf mit Familienverantwortung und zivilgesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Dazu müssen wir den Menschen auch die Möglichkeit geben!"
Das Europäische Jahr 2012 zielt darauf die Potenziale älterer Menschen angemessen wahrzunehmen und für die Gesellschaft fruchtbar zu machen. Dazu bedarf es eines Altersbildes, das die Stärken älterer Menschen betont und dazu beiträgt, dass diese ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten können. Auch in der Arbeitswelt gilt es, die Erfahrungen älterer Beschäftigter stärker zu nutzen. Leistungsfähigkeit, Kreativität und Innovationskraft sind auch jenseits der Lebensmitte vorhanden.
Das Europäische Jahr 2012 geht auf einen Beschluss von Ministerrat und Europäischem Parlament zurück. Das nationale Arbeitsprogramm umfasst 46 Projekte zu den Themen Teilhabe älterer Menschen in Arbeitswelt und Zivilgesellschaft, Abbau altersbezogener Klischees, Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen, Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und Generationensolidarität. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt für die erfolgreiche Umsetzung der Aktivitäten insgesamt 890.000 Euro zur Verfügung.
Weitere Informationen unter: www.bmfsfj.de und www.ej2012.de
31.01.2012
Dokumentation der Fachkonferenz „Potenziale nutzen: Förderung des ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher“ erschienen
Der Landesjugendring Berlin legt in Zusammenarbeit mit den fünf Mitveranstaltern die Dokumentation der Fachkonferenz vor. Im Oktober 2010 hatten über 160 Vertreter/-innen aus Politik, Verwaltung und Praxis Möglichkeiten diskutiert, um das Ehrenamt und die Beteiligung Jugendlicher zu stärken. Vor allem die Belastungen durch die verkürzte Schulzeit und die veränderte Bedingungen im Studium zeigen deutliche Auswirkungen auf das Ehrenamt.
Nun sind die zahlreichen Aspekte dieser vielschichtigen Debatte in insgesamt 20 Redebeiträgen und Projektvorstellungen zu einer 64-seitigen Dokumentation zusammengestellt worden. „Von der geballten Fachkompetenz aus Theorie und Praxis, die an diesem Tag zusammen kam, sollen über die Tagung hinaus alle Interessierten profitieren. Wir wollen den Schub der Fachkonferenz nutzen und weiter tragen. Daher ist es uns wichtig, die Ergebnisse auch schriftlich in der Hand zu haben und weiter zu geben“, führt Mark Medebach, Vorsitzender des Landesjugendring Berlin, aus. Bei der Fachkonferenz handelt es sich um eines von zwei im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 in Deutschland von der EU geförderten Flagschiffprojekte, ebenfalls unterstützt von der Robert Bosch Stiftung.
Die gedruckte Dokumentation zur Fachkonferenz "Potenziale nutzen: Förderung des ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher" kann kostenlos beim Landesjugendring Berlin bestellt werden: Per Telefon (030/81886100) oder per E-Mail an info@ljrberlin.de. Wer die Broschüre nicht in gedruckter Form anfordern möchte, kann sie weiter unten direkt herunterladen.
Aus dem Inhalt:
Auf dem Podium diskutierten namhafte Vertreter/-innen unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Bereiche wie sich die Verkürzung der Schulzeit und die veränderten Bedingungen im Studium auf das Ehrenamt aus wirken: Sigrid Klebba (Abteilungsleiterin Jugend, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung), Mark Medebach (Vorsitzender Landesjugendring Berlin), Prof. Dr. Bernd Reissert (Stellvertretender Vorsitzender der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen) und Ulrich Wiegand (Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin)“.
Die theoretischen Grundlagen steuerten insgesamt fünf Sozialforscher/-innen bei, deren Vorträge in der Broschüre nachzulesen sind. Darunter Prof. Dr. Claus Tully und Martina Gille (Deutsches Jugendinstitut (DJI), München), Yasmine Chehata (Fachhochschule Köln), Karsten Maul (Paritätisches Jugendwerk Niedersachsen) und Prof. Dr. Gisela Jakob (Hochschule Darmstadt).
In sieben Workshops zeigten erfolgreiche Projekte, wie es gelungen war, Jugendliche für eine ehrenamtliche Tätigkeit in ihrer Freizeit zu begeistern. Sie schildern in der Dokumentation, worauf sie bei ihren Projekten besonders geachtet haben und wie sie Fehler vermeiden konnten. Darunter Projekte und Initiativen, die sich speziell den Zielgruppen widmen, die in der Ehrenamtsstatistik in der Regel unterrepräsentiert sind<s>, wie etwa Jugendliche mit Migrationshintergrund, aber auch allgemein Mädchen sowie herausfordernde und bildungsbenachteiligte Jugendliche.
Die Tagungsbeobachtung zweier Journalisten rundet die Veröffentlichung ab. Sie haben aus ihrer journalistischen Brille vor allem nach dem Werdegang und dem früheren Engagement derjenigen gefragt, die heute über Engagement Jugendlicher forschen.
Den offiziellen Abschluss bildet eine gemeinsame Einschätzung der Veranstalter mit zentralen Anregungen für zukünftige Jugend- und Engagementpolitik.
Die Veranstaltung „Potentiale nutzen – Förderung ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher“ wurde veranstaltet von:
- Landesjugendring Berlin
- Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Berlin
- Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik (Stiftung SPI)
- LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtsverbände
- Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin
- Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin.
11.01.2012
Dokumentation der Regionalkonferenz "Engagement bewegt Generationen" erschienen
Ein besonderer Fokus wurde bei der Zielesetzung des EJF 2011 in Deutschland auf generationsübergreifenden Aktivitäten und der gezielten Ansprache älterer Menschen gelegt. Diese Ziele griff die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros und der Körber-Stiftung mit der Konferenz „Engagement bewegt Generationen“ vom 19. bis 20. Mai in Hamburg auf, zu der soeben eine Dokumentation erschienen ist.
In einem "World Café" diskutierten 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
- wie Engagement individuelle Potenziale nutzt und Teilhabe sichert
- wie Organisationen und Kommunen Engagement erfolgreich fördern
- und wie das Miteinander der Generationen die Gesellschaft der Zukunft gestaltet.
Die ausführliche Broschüre (PDF, 1,2 MB) umfasst die Grußworte und Referate zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements älterer Menschen und die Ergebnisse des World Cafés.
Die dort entwickelten Empfehlungen an Kommunen und Organisationen und die Vorschläge zu intergenerativen Projekten und zum Zusammenwirken von Jung und Alt liegen zusätzlich als Impulspapier (PDF 350 KB) vor.
Eine Bildergalerie finden Sie hier.
Beide Publikationen stellt Ihnen die Geschäftsstelle der BAGSO in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung.
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Bonngasse 10
53111 Bonn
E-Mail: kontakt@bagso.de
Telefon: 02 28 / 24 99 93 11
Telefax: 02 28 / 24 99 93 20
19.12.2011
Europaweites Tourbook veröffentlicht!
Neben Berlin machte die Europäische Freiwilligentour auch in allen anderen Hauptstädten der Europäischen Union Station. All diese Aufenthalte sind anschaulich in einem "Tourbook" dokumentiert. Werfen Sie einen Blick in das umfangreiche Buch. Die Bilder und Beschreibungen zur deutschen Veranstaltung finden Sie ab Seite 202. Viel Spaß!
08.12.2011
Policy Agenda on Volunteering in Europe (P.A.V.E). veröffentlicht
Die „EYV 2011 Alliance“ bzw.“ EJF 2011 Allianz“ ist ein aus mittlerweile 39 Mitgliedern bestehendes Bündnis europäischer Netzwerke und Verbände. Ende 2007 zusammengekommen organisierte die Allianz 2008 eine breit angelegte Lobbykampagne für das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit, die auf nationaler Ebene über ihre zahlreichen Mitgliedsorganisationen unterstützt und begleitet wurde. Anfang 2011 richtete die Allianz Arbeitsgruppen ein, die während des Jahres das Strategie- und Empfehlungspapier "Policy Agenda on Volunteering in Europe", kurz P.A.V.E. genannt, erstellt hat. Die Ergebnisse wurden am 2.12.2011 der Europäischen Kommission bei der EU-weiten Abschlussveranstaltung des EJF in Warschau präsentiert. Schwerpunktthemen der Arbeitsgruppen sind Qualität, rechtliche Rahmenbedingungen, Infrastruktur, Anerkennung bzw. der Wert von Freiwilligentätigkeit und Unternehmensengagement.
Weitere Informationen zur Alliance und zum Download
08.12.2011
Nationale Koordinierungsstellen des EJF fordern Nachhaltigkeit
Die nationalen Koordinierungsstellen des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit haben bei der EU-weiten Abschlussveranstaltung am 1. und 2. Dezember 2011 ein gemeinsames Papier zur Nachhaltigkeit der Aktivitäten und Maßnahmen des Jahres verabschiedet. Die "Warsaw Declaration for Sustainability of Action on Voluntariy Activities and Active Citizenship" (DESAVAC) können Sie hier herunterladen:
02.12.2011
Bundesministerin Kristina Schröder überreicht Deutschen Engagementpreis
Das Bündnis für Gemeinnützigkeit hat heute den Deutschen Engagementpreis in sechs Kategorien verliehen. Die Preisträger sind abgeordnetenwatch.de (Hamburg), der DORV-Gründer Heinz Frey (Jülich), die zwei Berliner Projekte Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL des Diakonischen Werkes und der Bundesverband Seniorpartner in School, die Stadt Augsburg, Büro für bürgerschaftliches Engagement mit dem Bündnis für Augsburg, sowie das Türkische Forum bei Bosch (Stuttgart).
Die Preisverleihung war der offizielle Abschluss des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 und fand mit 400 Gästen im Allianz Forum in Berlin statt. „Die Preisträger des Deutschen Engagementpreises stehen für die Tatkraft und den Ideenreichtum der freiwillig Engagierten in Deutschland“, sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei der Festveranstaltung. „Die 23 Millionen Frauen und Männer, die sich in Deutschland ehrenamtlich einsetzen, schaffen das, was der Staat alleine nicht leisten kann: den Kitt unserer Gesellschaft. Wir können die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Ehrenamtliche die Unterstützung und Anerkennung bekommen, die sie verdient haben.“
Prominente Gäste und Experten wie die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen, die Integrationsministerin des Landes Baden-Württemberg Bilkay Öney, Starköchin und Stifterin Sarah Wiener sowie Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Präsident der Diakonie und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, würdigten die sechs Preisträger. Das künstlerische Programm gestalteten die Band 17 Hippies, die Schauspielerin und Sängerin Daniela Ziegler, die Tanzkompanie Constanza Macras | DorkyPark, der Comedian Gregor Mönter und die Geräuschpantomimen Paul & Willi. Es moderierte Stefan Rupp (radioeins, rbb).
Im Frühjahr 2011 hatten rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger engagierte Personen und Organisationen für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Eine hochkarätige Fachjury kürte die Gewinner in fünf Kategorien und traf eine Vorauswahl für den Publikumspreis.
Die Preisträger 2011
Den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis konnte sich das Online-Projekt abgeordnetenwatch.de aus Hamburg sichern. Auf abgeordnetenwatch.de können Bürger ihren Abgeordneten aus dem Bundestag sowie aus mehreren Landes- und Kommunalparlamenten öffentlich Fragen stellen. Rund 12.600 Menschen wählten abgeordnetenwatch.de auf den ersten Platz. Insgesamt wurden bei der Abstimmung über den Publikumspreis auf der Website des Deutschen Engagementpreises mehr als 45.000 Stimmen abgegeben.
Die diesjährige Schwerpunktkategorie rückt das Engagement von Älteren in den Mittelpunkt des Deutschen Engagementpreises. Hier überzeugte der Bundesverband Seniorpartner in School e. V. aus Berlin die Jury. Zu Schulmediatoren ausgebildete Seniorpartner helfen Kindern und Jugendlichen, Konflikte gewaltfrei zu lösen und ihre soziale Kompetenz zu stärken. „Die Seniorpartner zeigen eindrucksvoll, dass gerade Menschen in der dritten Lebensphase mit viel Energie, Kompetenz und Erfahrung einen enormen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, so Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG und Jurymitglied.
Heinz Frey aus Jülich in Nordrhein-Westfalen wurde in der Kategorie Einzelperson ausgezeichnet. Als in seinem Heimatort das letzte Geschäft schloss, entwickelte er das Konzept DORV - Dienstleistung und ortsnahe Rundum-Versorgung. Der Tante-Emma-Laden des 21. Jahrhunderts gehört den Dorfbewohnern selbst und sichert die ländliche Infrastruktur: von Nahrungsmitteln über soziale Dienstleistungen und einen Bankautomaten bis hin zu einem vielfältigen kulturellen Angebot.
Personalprofis und Führungskräfte unterstützen in der Diakonie-Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL bundesweit Langzeitarbeitslose, arbeitslose Jugendliche und Schwerbehinderte bei der beruflichen Integration – mit Erfolgsquoten von bis zu 90 Prozent. Für diese Verdienste wurden sie mit dem Deutschen Engagementpreis 2011 in der Kategorie Dritter Sektor ausgezeichnet.
In der Kategorie Politik & Verwaltung gewann die Stadt Augsburg, Büro für bürgerschaftliches Engagement mit dem Bündnis für Augsburg. Hier arbeiten Bürgerschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft gemeinsam an der Gestaltung ihres Gemeinwesens und entwickeln zahlreiche innovative Projekte zur Engagementförderung.
Der Deutsche Engagementpreis 2011 in der Kategorie Wirtschaft ging an das Türkische Forum bei Bosch. Die deutsch-türkische Mitarbeiterinitiative in der Robert Bosch GmbH setzt sich mit Bildungsprojekten und Kulturprogrammen aktiv für das Miteinander verschiedener Kulturen ein.
Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss der großen gemeinnützigen Dachverbände und Netzwerke des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Die deutschlandweit wichtigste Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement wurde zum dritten Mal vergeben. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds, der mit dem Schwerpunkt „Förderung des Engagements von und für die Generation 55 plus“ bundesweit Projekte unterstützt.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu den Preisträgern und zum Deutschen Engagementpreis unter www.deutscher-engagementpreis.de
Bilder der Preisverleihung stehen am 2. Dezember ab 18.30 Uhr zum Download bereit unter www.deutscher-engagementpreis.de/mediathek.html
Pressekontakt:
Projektbüro Deutscher Engagementpreis
c/o Bundesverband Deutscher Stiftungen
Nina Leseberg, Projektleiterin
Mauerstraße 93 | 10117 Berlin
Telefon (030) 89 79 47-74 | Fax -71
Mobil (0177) 247 28 28
nina.leseberg@stiftungen.org | www.deutscher-engagementpreis.de
14.11.2011
Abschlussveranstaltungen des EJF 2011
Im November und Dezember werden verschiedene Veranstaltungen zum Abschluss des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit 2011 durchgeführt, die die Ergebnisse des Jahrs zusammenführen und einen Blick auf das Jahr zurückwerfen.
Offizielle Abschlussveranstaltung in Deutschland und Europa
- Offizielle bundesweite Abschlussveranstaltung des EJF 2011 in Deutschland ist die Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 2. Dezember in Berlin.
- Europaweit wird der Abschluss des EJF 2011 am 1. Dezember (sic!) in Warschau begangen. Zugleich überreicht die europaweite Allianz des EJF 2011 das über das Jahr hinweg in verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeitete Strategie- und Empfehlungspapier zum bürgerschaftlichen Engagement an die Europäische Kommission.
Weitere Abschlussveranstaltungen (Auswahl)
- In Sachsen-Anhalt stellt die Konferenz "Engagementförderung in Ostdeutschland" am 16. November die landesweite Abschlussveranstaltung des EJF 2011 dar.
- In Niedersachsen wird am 18. November in Oldenburg bei der Veranstaltung "2011 Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit in Niedersachsen" Bilanz gezogen
- Die Bundestagsfraktion der SPD fasst am 28. November bei dem Kongress "Engagiert in und für Europa" die Ergebnisse des vergangenen Jahres zusammen.
- Mittagsgespräch mit dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments am 29. November in Berlin: "Freiwilligentätigkeit als gelebte europäische Bürgerbeteiligung - Bilanz des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit"
- Das Diakonische Werk beschließt sein Jahresthema "Freiwilliges Engagement" am 13. Dezember in Berlin.
- In Mecklenburg-Vorpommern schlagen das Netzwerk freiwilliges Engagement, gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales und in Kooperation mit dem Städte- und Gemeindetag, den Bogen zum Europäischen Jahr 2012. Termin und Ort: 14. Dezember, Schwerin. Weitere Informationen und Anmeldung.
03.11.2011
Lektürehinweise
In den vergangenen Tagen sind einige interessante Publikationen erschienen, deren Lektüre wir wärmstens empfehlen:
Der aktuelle Newsletter zum Deutschen Engagementpreis befasst sich mit dem Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit und ist ab sofort als pdf-Dokument verfügbar.
Download
Die neuste Ausgabe des Europa-Newsletters des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement behandelt Perspektiven der EU-Engagementpolitik.
Europa-Newsletter
Die Robert Bosch Stiftung hat ein Magazin zum Thema "Europa" veröffentlicht.
Download
Das Engagement-Magazin Enter befasst sich in der aktuellen Ausgabe mit dem Thema Geld.
Enter, Engagementmagazin
03.11.2011
Impressionen der Freiwilligentour in Berlin
Einen ersten Rückblick zur Freiwilligentour vom 14. bis zum 20. Oktober in Berlin finden Sie in unserer Bildergalerie.
02.11.2011
Junge Menschen im Freiwilligendienst – Europäische Perspektiven
Im Rahmen der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements sowie des Diakonie Jahresthemas anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 hatten die Vertretungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Diakonischen Werkes der EKD in Brüssel am 22.9.2011 zum Fachgespräch „Junge Menschen im Freiwilligendienst - Europäische Perspektiven“ eingeladen.
Daran mitgewirkt haben zwei junge Freiwillige, die gerade einen solchen Dienst in Belgien und Dänemark absolviert hatten; ebenso eine Vertreterin der Organisation „Evangelische Freiwilligendienste für junge Menschen“, die Freiwilligendienste orga-nisiert und als evangelisch-diakonischer Träger die Gesamtvertretung für die evangelischen Träger in Deutschland und auf europäischer Ebene wahrnimmt.
Die Kommission aus der Generaldirektion Kultur, Jugend und Bildung, in der das Programm „Jugend in Aktion“ angesiedelt ist, wirkte als Gegenüber mit. Der „Europäische Freiwilligendienst“ stellt in diesem Programm seit 1992 eine Programmlinie dar.
Moderiert wurde das Gespräch von Petra Zwickert, die im Diakonischen Werk der EKD das Zentrum leitet, in der das Arbeitsfeld Freiwilliges Engagement und Freiwilligendienste und somit z. T. auch das Jahresthema verortet ist.
In ihrer Begrüßung hob OKR’in Katrin Hatzinger, die Leiterin des EKD-Büros Brüssel hervor, dass christliche Werte eine besonders ergiebige Ressource für das freiwillige Engagement bilden. Studien belegen, dass die religiöse Prägung und Bindung bei allen freiwillig Tätigen, egal ob in oder außerhalb kirchlicher Organisationen, überdurchschnittlich hoch ist. Der freiwillige Einsatz benötige neben weiter zu optimierenden Rahmenbedingungen aber auch eine aufmerksamere Würdigung.
Die Freiwilligen Lisa Schneider und Dominik Speck berichteten anschließend sehr lebendig von den prägenden Erfahrungen ihres Einsatzortes in der Kinder- und Jugendarbeit einer Gemeinde, einem Altenpflegeheim, einer Einrichtung für suchtkranke Männer und von Erlebnissen und Erkenntnissen, die ihr Einsatz im Ausland mit sich brachte. Diese reichen von der gewonnen Klarheit über die Berufsorientierung, der Aufnahme eines Studiums im Ausland, dem Erlernen einer neuen Sprache bis hin zu neuem Wissen über andere Länder und Erfahrungen mit anderen Kulturen durch die Begegnung mit Freiwilligen aus den verschiedensten europäischen Ländern. Besonders interessant fand es Dominik Speck, Freiwillige aus osteuropäischen Ländern wie Mazedonien, Litauen oder der Ukraine kennengelernt zu haben, mit denen er sonst wohl kaum in Kontakt gekommen wäre. Diese Erfahrung hat auch seine Haltung zur EU beeinflusst: „Der Freiwilligendienst hat mein Verhältnis zu Europa und der derzeitigen Krisendiskussion verändert - ich gehöre zu denen, die trotz der Krise zu Europa stehen“.
Beide Freiwillige betonten, wie wichtig für sie die trägerspezifische Betreuungs- und Begleitstruktur war: Infotage vor und Seminare während und nach dem Freiwilligendienst - sowie eine feste Ansprechperson in der Einsatzstelle vor Ort.
Neben vielen guten Erfahrungen nannten sie aber auch Punkte, bei denen sie Verbesserungsbedarf bei der EU anmeldeten: Freiwilligen fehlt ein eigner Status wie ihn Schüler/innen, Studierende oder Auszubildende haben, um z.B. reibungslos einen Internetanschluss zu beantragen. Lisa Schneider dazu: „Auf dem Meldeamt konnte man mir nicht richtig etwas anfangen und ich habe bis heute noch keine belgische Aufenthaltsgenehmigung.“
Problematisch sehen sie die Vermischung in den Seminaren von Freiwilligen im Langzeiteinsatz (i. d. R. 12 Monate) mit anderen, die nur für zwei Wochen an einem Workcamp / Freiwilligenprojekt im Ausland teilnehmen. Ein weiterer Kritikpunkt von Dominik Speck ist die Doppelung der Trägerseminare mit einer eigenen verpflichtenden Seminarstruktur der Europäischen Kommission. „ Sechs Seminare in neun Monaten sind des Guten dann doch zu viel.“ Beide Freiwilligen bedauerten, dass der Europäische Freiwilligendienst wenig bekannt sei.
Andrea Böhm von den Evangelischen Freiwilligendiensten betonte ebenfalls die Wichtigkeit einer qualitativ hochwertigen Begleitstruktur, die den Freiwilligen die nötige Sicherheit und Verlässlichkeit biete. Sie wies dabei auf die wichtige Rolle der Träger hin, die leider immer weniger unterstützt würden. Für die Administration und die Auswahlverfahren gebe es überhaupt keine öffentlichen Zuschüsse. Im Blick der Kommission seien dagegen neben den Freiwilligen vor allem die Einsatzstellen. Dabei gewährleisten die Träger den entscheidenden Rahmen, von der Akquise neuer Einsatzstellen, Abwicklung der Bewerbungen, Durchführung von Infotagen und Seminaren bis zur Qualifizierung von Begleitungskräften und der allgemeinen Qualitätssicherung. „Ohne das Engagement ehemaliger Freiwilliger bei Seminaren wäre unsere Arbeit so nicht zu leisten“, so Andrea Böhm.
Gerne würde Andrea Böhm mehr Werbung für den internationalen Freiwilligendienst machen. Das geschieht jedoch nicht, weil schon jetzt wegen fehlender Mittel die Hälfte aller jungen Interessenten abgewiesen werden muss. Ein weiteres Problem sind die häufigen Veränderungen der rechtlichen Grundlagen des Freiwilligendienstes. Die Trägerorganisationen müssten das auffangen und trotzdem annähernd gleiche Bedingungen für alle schaffen. Die mangelnde Planungssicherheit habe zur Folge, dass Zusagen für die Freiwilligen erst sehr spät gegeben werden könnten. All das verunsichere die Freiwilligen und ihre Eltern und könne sie von ihrem Einsatz abhalten. Die Vielfalt der Träger als Akteure der Zivilgesellschaft mit eigenem Profil - und damit die Wahlmöglichkeit für die Freiwilligen - müsse erhalten bleiben und dürfe nicht eingeengt werden durch inhaltliche Vorgaben der Politik, die das Thema Freiwilligendienst inzwischen entdeckt hat.
Frau Böhm unterstrich in ihrem Beitrag die Wichtigkeit des „Europäischen Freiwilligendienstes“. Ihm sei es zu verdanken, dass es inzwischen sehr viel mehr Einsatzorte in den neuen EU-Mitgliedstaaten gebe. Er müsse als Teil eines eigenständigen Jugendprogramms wie „Jugend in Aktion“ erhalten bleiben. Leider steht dies aktuell zur Disposition.
Frau Podlasek-Ziegler aus der Generaldirektion Jugend griff die Statements auf und erläuterte die Sichtweisen der Kommission. Sie betonte dabei die Unterschiedlichkeit der 27 Mitgliedstaaten, die gemeinsame Regelungen nicht immer ganz einfach machten - insbesondere in der Frage der Seminare. Es gäbe viele Mitgliedsländer, die die von der Kommission eingeführte Seminarstruktur bräuchten und sehr begrüßten. Nicht überall sei das Niveau der Begleitung so gut und so hoch wie bei den Evangelischen Freiwilligendiensten in Deutschland. Außerdem dürfe nicht vergessen werden, dass das Programm “Jugend in Aktion“, zu dem der Europäische Freiwilligendienst gehört, allen jungen Menschen zugänglich sein soll. Dazu gehören auch benachteiligte junge Menschen, bei denen veränderte Formate wie kurzzeitigere Einsätze die vorhandene Hemmschwelle verringern könnten. Forderungen nach dem Erhalt eines eigenständigen Jugendprogramms setzte sie entgegen, dass es in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise und insbesondere wegen der hohen Arbeitslosenquote junger Menschen in der EU wichtig sei, sich auf die dringenden Felder zu konzentrieren und dabei auch danach zu fragen, welchen Beitrag der Freiwilligendienst bzw. der Bereich des non-formalen Lernens dazu beitragen könne. Diese Dimension solle mit dem Programmvorschlag „Education Europe“ aufgegriffen werden, dem das Jugendprogramm zugeordnet wurde. Frau Podlasek-Ziegler versicherte aber, dass der Europäische Freiwilligendienst auf jeden Fall eine Berücksichtigung fände. Mehr könne sie zum jetzigen Zeitpunkt zu dem Programmvorschlag nicht sagen.
Das überaus zahlreich erschienene Publikum schaltete sich mit vielen Fragen und Statements an die Fachgesprächsrunde in die Diskussion ein. Ein Thema war die Öffnung von Freiwilligendiensten für Benachteiligte. Andrea Böhm machte auf die Schwierigkeit aufmerksam, dass dabei auch die Bedürfnisse der Einsatzstellen berücksichtigt werden müssten. Aus Belgien wurde berichtet, dass dort die Mittel der EU für die Vorbereitungsseminare gestrichen worden seien. Die Kommission wurde zu mehr Flexibilität in diesem Bereich aufgefordert. Anstatt Doppelungen zu fördern, solle das Geld dort verwendet werden, wo es keine oder nur schwache Trägerstrukturen gebe. Im Hinblick auf die Zukunft des Jugendprogramms in der EU wurde vor der Gefahr der zu erwartenden Konkurrenz der Träger von Freiwilligendiensten mit großen formalen Bildungseinrichtungen wie beispielsweise Universitäten gewarnt.
Doris Klingenhagen aus der Vertretung der EKD in Brüssel gab zum Schluss mit einem Zitat der Bundesregierung etwas zu Bedenken, was auch allgemein für den Freiwilligendienst gilt: „Jugendarbeit ist mehr als Herstellung von Humankapital. Education Europe ist das falsche Signal an alle jungen Menschen, die in den Begriffen „Jugend“ und „ jung sein“ mehr sehen, als nur zu Humankapital entwickelt zu werden und in kürzester Zeit optimal ausgebildet als hochqualifizierte Arbeitskräfte dem Markt zur Verfügung zu stehen“.
Doris Klingenhaben, AEJ - Katharina Wegner, DWEKD / Brüssel - Rainer Hub, DWEKD
20.10.2011
Vielen Dank!
Die Freiwilligentour des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit liegt nun hinter uns. Die Geschäftsstelle EJF 2011 bedankt sich herzlich bei allen Akteuren der Tour für Ihre Ideen und Ihren Einsatz!
14.10.2011
Eröffnung der Europäischen Freiwilligentour in Berlin: 14.10.11, 10.30 Uhr
Am Freitag eröffnet Staatssekretär Josef Hecken (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) gemeinsam mit Marie-Thérèse Duffy-Haeusler, stellvertretende Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, am Freitag, den 14. Oktober, um 10.30 Uhr die siebentägige interaktive Freiwilligentour in Deutschland.
Zeit
Freitag, 14. Oktober 2011, 10.30 – 11.00 Uhr
Ort
Sony Center am Potsdamer Platz
Konferenzzentrum Sony
Kemperplatz 1, 10785 Berlin
Programm
- Grußwort Marie-Thérèse Duffy-Haeusler, stellvertretende Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
- Grußwort Josef Hecken, Staatssekretär BMFSFJ
- Staatssekretär Josef Hecken im Gespräch mit Bundesfreiwilligen
- Gang über den Markt der Möglichkeiten
Im Anschluss findet die Kameraübergabe im Rahmen der europaweiten Staffeltour der Berichterstattung statt.
Kommen Sie vorbei!
Schlendern Sie danach über den Markt der Möglichkeiten und schauen Sie sich die Räumlichkeiten der Tour an, in denen eine Woche lang insgesamt von über 100 Organisationen ein spannendes Programm rund um das Thema Freiwilligentätigkeit angeboten wird: Diskussionen mit Experten, Workshops zu Themen wie Online-Volunteering oder Fördermittel der EU, und vor allem zahlreiche Aktionen für alle Generationen, die zum Mitmachen anregen und für Engagement begeistern sollen.
04.10.2011
Deutscher Engagementpreis 2011 – Stimmen Sie für Ihren Favoriten ab!
Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger auf www.deutscher-engagementpreis.de über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises abstimmen. Zur Auswahl stehen 20 herausragend engagierte Personen oder Organisationen, die eine unabhängige Jury aus über 1.000 Einreichungen ausgewählt hat. Auf den Gewinner wartet eine Prämie von 10.000 Euro für die Weiterführung des Projekts.
Von April bis Juli 2011 haben 1.928 Bürgerinnen und Bürger engagierte Personen und Organisationen für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Das sind fast 200 Vorschläge mehr als im Vorjahr. „Ich bin beeindruckt von der enormen Bandbreite und Kreativität des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland“, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. „Mit ihren Nominierungen haben die Bürgerinnen und Bürger die Chance genutzt, sich bei ihrem persönlichen Helden zu bedanken. Über das Online-Voting können sie jetzt ihr favorisiertes Projekt zum Gewinner machen!“
Der Deutsche Engagementpreis soll freiwilliges Engagement in Deutschland sichtbarer machen und ihm zu mehr Anerkennung verhelfen. Seit 2009 wird die Auszeichnung jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Politik & Verwaltung, Einzelperson und Wirtschaft verliehen. Schwerpunktkategorie des Jahres 2011 ist das Engagement von Älteren. Die Gewinner dieser fünf Kategorien werden von einer Experten-Jury ausgewählt, die auch über die 20 Finalisten für den Publikumspreis entscheidet. Am 2. Dezember 2011 werden die sechs Gewinner des Deutschen Engagementpreises im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekanntgegeben.
Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss großer Dachverbände und unabhängiger Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Gefördert wird der Deutsche Engagementpreis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Generali Zukunftsfonds.
30.09.2011
Seien Sie Botschafter und Unterstützer der Freiwilligentour!
Damit möglichst viele Menschen an der Freiwilligentour teilnehmen und die Ausstellenden möglichst viele Personen mit Ihren Ideen, Inhalten und Mitmach-Aktion erreichen können, bitten wir Sie herzlich, Ihre Netzwerke und Kontakte einzuladen und über die Veranstaltung zu informieren. Auch über Hinweise in Ihren Medien freuen wir uns sehr. Vielen Dank!
30.09.2011
Freiwilligentour vom 14. – 20. Oktober in Berlin
Vom 14. bis zum 20. Oktober gastiert die EU-weite Freiwilligentour in Berlin und bietet eine siebentägige interaktive Veranstaltung rund um das Thema Freiwilligentätigkeit. Im Sony Center in Berlin werden Aktionen rund ums bürgerschaftliche Engagement zum Anschauen, Informieren und Mitmachen veranstaltet. Engagierte und Freiwilligenorganisationen haben in dieser Woche die Chance auf sich aufmerksam zu machen, sich kennenzulernen, anderen Menschen ihre Arbeit näherzubringen und Freiwillige zu gewinnen. Täglich findet ein Markt der Möglichkeiten zu verschiedenen Engagementbereichen statt und es gibt Vorträge, Workshops und viele verschiedene Aktionen zum Mitmachen: Jugendverbände bieten sportliche Aktivitäten an der frischen Luft und die Rettungsdienste fahren mit verschiedenen Fahrzeugen, Suchgerätschaften, Hundestaffeln und Erste-Hilfe-Übungen auf und auch ein Rollstuhlparcours steht bereit. Bei der Tour sind alle Generationen angesprochen: Kinder können spielend ihre Rechte kennenlernen, Jugendliche können andere dazu bewegen, sich zu engagieren, Familien können sich über Patenschaftsprojekte informieren und nicht nur Seniorinnen und Senioren sind zur Podiumsdiskussion „Aktives Alter - Freiheit oder Verpflichtung?" eingeladen. Darüber hinaus gibt es viel Raum für Fragen und Antworten: Wie funktionieren Mehrgenerationenhäuser? Wie kann ich EU-Mittel beantragen und was ist Online-Volunteering?
Wann: 14. – 20. Oktober 2011, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Sony Center Berlin, Kemperplatz 1, 10785 Berlin
Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag, den 14. Oktober, um 10.30 Uhr. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck von der Freiwilligentour zu verschaffen!
Kurzübersicht (pdf)
Komplettes Programm
30.09.2011
Freiwilligentour: Workshops und Vorträge - Bitte anmelden!
Viele der teilnehmenden Organisationen der Freiwilligentour bieten Workshops und Vorträge zu verschiedenen Themen an. So finden sich im Programm eine „Öko-Uni“, Workshops zu Improvisation, Online-Volunteering, Engagement von Jugendlichen und vielem mehr. Für viele sicher besonders interessant ist das Seminar „»Europäische Förderung für bürgerschaftliches Engagement«.
Eine Übersicht über die Workshops können Sie sich zum Ausdrucken hier herunterladen. Bitte melden Sie sich bei den genannten Ansprechpartnern oder der Geschäftsstelle entsprechend an.
Das gesamte Programm und alle Aussteller finden Sie hier.
19.09.2011
Freiwillige gesucht!
Für die EU-weite Freiwilligentour zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011, die vom 14. bis zum 20. Oktober im SonyCenter in Berlin gastiert, suchen wir Helferinnen und Helfer, die uns während dieses Zeitraums bei der Durchführung der Tour unterstützen.
Was ist zu tun?
• Gäste begrüßen und einladen
• Organisationen beim Markt der Möglichkeiten helfen
• Workshops begleiten
• Gesamtorganisation unterstützen
Was bringt es?
• Netzwerk erweitern
• interessante Organisationen kennenlernen
• Erfahrungen und Fähigkeiten in der Arbeit mit Menschen stärken
• bei einer EU-weiten Initiative dabei sein
• Überblick über bürgerschaftliches Engagement gewinnen
• Zertifikat über Ihre Beteiligung
Melden Sie sich bis 4.Oktober, wenn Sie
• andere Menschen kennen lernen wollen
• gerne kommuniziert
• sich für freiwilliges Engagement interessiert
• offen und hilfsbereit seid
• vom 13. bis zum 20. Oktober Zeit haben
Weitere Informationen (pdf)
Kontakt
Geschäftsstelle EJF 2011
Tel.: 030 / 2 40 89 201
ejf2011@bag-wohlfahrt.de
www.ejf2011.de
21.09.2011
Aktuelle Veröffentlichung der EU-Kommission
Die Europäische Kommission hat soeben ein Papier zur EU-Politik und Freiwilligentätigkeit veröffentlicht. Schwerpunkt dabei ist die Anerkennung und Förderung grenzüberschreitender Freiwilligenaktivitäten in der EU.
Download
21.09.2011
Sondernewsletter "Europa" der Woche des bürgerschaftlichen Engagements erschienen
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement bietet 2011 zum ersten Mal in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements „Thementage“ an. Die große Vielfalt des Engagements wird exemplarisch an den Themen Bürgerstiftungen, Unternehmensengagement und Europa dargestellt. Die jeweiligen Thementage bieten ausführliche Informationen, konkrete Beispiele und interessante Gesprächspartner. Für den Schwerpunkt "Europa" hat die Geschäftsstelle EJF 2011 die Patenschaft übernommen. Den umfangreichen und informativen Newsletter finden Sie hier.
06.09.2011
3. Teil der EU-Filmreihe zum EJF 2011 veröffentlicht
Der audiovisuelle Service der Europäischen Kommission hat den dritten Teil einer Filmreihe zum EJF 2011 veröffentlicht. In den 20 Minuten werden folgende Projekte vorgestellt:
1. Katastrophenschutz samt Hundestaffel (Österreich)
2. Betreuung krebskranker Kinder (England)
3. European Students' Forum (Belgien)
4. Mentoring für ehemalige Drogenabhängige (Wales)
5. Betreuung isolierter Menschen (Niederlande)
Zum Film
05.09.2011
Regionalkonferenz «Engagement und Erwerbsarbeit in Europa» am 26. und 27. Oktober 2011 (Oberschleißheim)
Ab sofort sind Anmeldungen für die Regionalkonferenz «Engagement und Erwerbsarbeit in Europa» am 26. und 27. Oktober 2011 in Oberschleißheim bei München möglich:
Das Nebeneinander und die Verschränkung von Engagement und Erwerbsarbeit, von freiwilliger Tätigkeit, Existenzsicherung und marktorientiertem Handeln ist aktuell ein außerordentlich bewegtes Feld in Praxis, Theorie und Politik des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland und in anderen Ländern der EU. Ziel der Konferenz ist der nationale und europäische Austausch von Verbänden und Organisationen der Zivilgesellschaft über Politiken, Strategien und Modellprojekten im Schnittbereich Engagement und Erwerbsarbeit.
Die Teilnahmegebühren betragen 30 €. Anmeldeschluss ist der 15. September 2011. Die Arbeitssprachen der Tagung sind Deutsch und Englisch. Verdolmetschung während der Veranstaltung wird zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen
28.08.2011
Vorschau: Programm der Freiwilligentour vom 14. bis 20. Oktober 2011 (Berlin)
Ab sofort schalten wir nach und nach eine Programmvorschau auf die Freiwilligentour vom 14. bis 20. Oktober in Berlin frei. Einen ersten Eindruck können Sie sich bereits zum Familientag am Sonntag, den 16. Oktober, und zum Thementag "Soziales Engagement" am Montag, den 17. Oktober, verschaffen. Das Programm wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. Also immer mal wieder reinschauen oder am besten noch mitmachen! Anmeldungen für Aktionen, Workshops und Informationsstände zur Tour sind nämlich weiterhin nach Absprache möglich.
Programm und weitere Informationen
26.08.2011
Anmeldungen zur Freiwilligentour im Oktober noch möglich!
Es sind noch einige Kapazitäten für die europäische Freiwilligentour vorhanden! Insbesondere kulturelle Projekte haben noch gute Chancen, Aktionen, Workshops und Informationen auf dem Markt der Möglichkeiten durchzuführen und zu präsentieren. Die deutsche Station findet vom 14. bis 20. Oktober in Berlin statt. Freiwillige und Freiwilligenorganisationen können die Tour nutzen,
- um auf sich aufmerksam zu machen
- um einander zu begegnen
- um Schnupperangebote ins Engagement anzubieten
- um Freiwillige zu akquirieren
- um Workshops durchzuführen
- und vieles mehr!
Die Europäische Freiwilligentour bietet:
- eine Ausstellung zu Freiwilligentätigkeit in der EU
- Diskussionsrunden und Workshops
- Markt der Möglichkeiten
- Unterhaltung mit Aktivitäten für die ganze Familie
- Erfahrungsberichte von Freiwilligen
Weitere Informationen und Anmeldung
Kontakt
Geschäftsstelle EJF 2011
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030/24089-202
Fax: 030/24089-134
ejf2011@bag-wohlfahrt.de
17.08.2011
Publikationen zum EJF 2011
Zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 sind über die Geschäftsstelle verschiedene Publikationen erhältlich. Die Dokumentation zur Auftaktveranstaltung des EJF 2011 am 21. Februar 2011 enthält neben den Vorträgen aus dem Plenum und den
Workshops weitere Beiträge zum EJF 2011, lässt Mitglieder der EYV 2011 Alliance zu Wort kommen und gibt eine Übersicht über die zentralen Aktiviäten auf nationaler und europäischer Ebene. Hier können Sie online durch eine digitale Fassung blättern. Download (pdf, ca. 3 MB). Neben der Broschüre können Sie bei der Geschäftstelle Flyer und Plakate per E-Mail an ejf2011@bag-wohlfahrt.de bestellen. Voransicht der in der Geschäftsstelle erhältlichen Druckerzeugnisse
- europaweiter Flyer EJF 2011
- Plakat zum EJF 2011 (ca. DIN A 2) (Höchstmenge 10 Exemplare)
- Broschüre zum EJF 2011/Dokumentation Auftaktveranstaltung (86 Seiten)
Der EU Bookshop bietet unter der Kategorie "European Year of Volunteering 2011" darüber hinaus sämtliche EU-Publikationen zum Thema Freiwilligentätigkeit als Download an. Dazu gehören unter anderem
- Plakat und Poster zum EJF 2011
- Volunteering by older people in the EU
- European voluntary service for young people
- European voluntary service
- Second European quality of life survey
Vorschlag der Europäischen Kommission: Ausrufung des Jahres 2013 als „Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger”
Die Unionsbürgerschaft und die damit einhergehenden Rechte sind ein wesentlicher Grundpfeiler der Europäischen Union. Um das 20jährige Bestehen der im Rahmen des Maastrichter Vertrags vom 1. November 1993 eingeführten Unionsbürgerschaft zu würdigen, hat die Europäische Kommission heute vorgeschlagen, 2013 zum „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger” auszurufen.
20 Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft wurden konkrete Fortschritte erzielt, die direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Bürgerinnen und Bürger haben. Ein Beispiel: Reisen ins Ausland sind heute preiswerter; das Überschreiten der Grenzen erfolgt unbürokratisch; Pauschalreisen sind durch diverse Garantien abgesichert; der Reisende hat Zugang zu den Gesundheitsfürsorgesystemen des Mitgliedstaats, in den er reist, und er kann zu einem niedrigeren Tarif nach Hause anrufen. Dies sind lediglich einige der sich aus der Unionsbürgerschaft ergebenden Vorteile. Die Kommission will dafür sorgen, dass die noch verbleibenden Hindernisse, denen sich die Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte im Ausland gegenübersehen, beseitigt werden.
Durch die Ausrufung des Jahres 2013 zum Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger hält die Europäische Kommission das Versprechen ein, das sie im Unionsbürgerschaftsbericht gegeben hat, und kommt der Aufforderung des Europäischen Parlaments zur Durchführung eines derartigen Jahres nach.
Ziel des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger ist es, den Unionsbürgern die Wahrnehmung ihres Rechts, sich im Hoheitsgebiet der EU frei zu bewegen und aufzuhalten, zu erleichtern, indem sichergestellt wird, dass sie sich jederzeit und problemlos über ihre Rechte informieren können. Ziel des Jahres ist es im Einzelnen,
- bei den EU-Bürgerinnen und -Bürgern ein Bewusstsein für ihr Recht zu schaffen, sich im Hoheitsgebiet der EU frei zu bewegen und aufzuhalten;
- die Bürgerinnen und Bürger darüber aufzuklären, wie sie die ihnen eingeräumten Rechte und die EU–Politik zu ihrem Wohl nutzen können und die aktive Beteiligung der Unionsbürger am politischen Entscheidungsprozess der EU zu fördern;
- eine Debatte über die Auswirkungen des Rechts auf Freizügigkeit und die damit verbundenen Chancen anzustoßen, wobei insbesondere die mögliche Stärkung des Zusammenhalts und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses der Menschen für einander hervorgehoben werden.
Um das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 zu würdigen, ist die EU-weite Durchführung einer Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare auf Unionsebene sowie in den Mitgliedstaaten, Regionen und Kommunen vorgesehen. Zu den weiteren Plänen der Kommission gehört es, den Bekanntheitsgrad der mehrsprachigen Internetportale „Europe Direct“ und „Ihr Europa“, die feste Bestandteile des Informationssystems zu den Rechten der Unionsbürger sind, zu erhöhen und die Rolle und Sichtbarkeit von Problemlösungsinstrumenten wie SOLVIT zu verstärken, dank derer die Unionsbürger ihre Rechte besser nutzen und verteidigen können.Für die Finanzierung der diversen Aktivitäten im Rahmen des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger 2013 wird ein Mittelansatz in Höhe von 1 Mio. EUR vorgeschlagen.
Komplette Pressemeldung
Homepage von Vizepräsidentin und EU-Justizkommissarin Viviane Reding
22.07.2011
Dokumentation "EJF 2011: Erwartungen und Ziele" erschienen
Die Dokumentation zur Auftaktveranstaltung des EJF 2011 am 21. Februar 2011 ist erschienen. Neben den Vorträgen aus dem Plenum und den Workshops enthält sie weitere Beiträge zum EJF 2011, lässt Mitglieder der EYV 2011 Alliance zu Wort kommen und gibt eine Übersicht über die zentralen Aktiviäten auf nationaler und europäischer Ebene.
Hier können Sie online durch eine digitale Fassung blättern. Die gedruckte Broschüre können Sie kostenfrei per E-Mail an ejf2011@bag-wohlfahrt.de bestellen.
Download (pdf, ca. 3 MB)
21.07.2011
BAGSO-Nachrichten mit Schwerpunkt "Ehrensache! Freiwilliges Engagement im Alter" erschienen
21.07.2011
iPads bei europaweitem EJF 2011-Fotowettbewerb zu gewinnen!
Europe direct Toscana, eines der vielen Informationszentren zur Europäischen Union, widmet seinen Fotowettbewerb "IMAGO europae" dieses Jahr dem Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit. Noch bis zum 1.8.2011 können Fotos zum Thema "Freiwilligentätigkeit in Europa" eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es bei "FOCUS ON volunteering" zwei iPads. Die besten Fotos werden bis 20. Oktober 2011 durch eine Jury und die Fangemeinde des Facebook-Auftritts des Wettbewerbs bestimmt.
FOCUS ON volunteering (Facebook)
Bewerbungsformular (engl.)
19.07.2011
Erwartungen der „EYV 2011 Alliance“ an das EJF 2011
Die sechs deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Allianz-Arbeitsgruppen berichten über ihre Erwartungen an das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit bzw. die Arbeit der Allianz. Die sogenannte „EYV 2011 Alliance“, ist ein für das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 bedeutsames Bündnis europäischer Netzwerke und Verbände. Zum Artikel.
15.07.2011
Seminar »Europäische Förderung für bürgerschaftliches Engagement«
20. September 2011, 9.30-17.30 Uhr, Bonn.
Das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« fördert Projekte, die Anlässe zur Reflexion über Europa und die EU schaffen, Engagement für europäische Themen anregen und Gestaltungsmöglichkei-ten aufzeigen. Die nächste Einreichfrist für zivilgesellschaftliche Organisationen endet am 1. Februar 2012.
Das Seminar der Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (KS EfBB) richtet sich an alle Organisationen, die Projekte im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements umsetzen und da-bei mit Partnern in Europa kooperieren (wollen). Es führt in die EU-Förderung ein und gibt nützliche Hinweise für die Antragstellung. Zusätzlich werden Förderbereiche des Programms „Grundtvig“ (Erwachsenenbildung) vorgestellt.
Kosten: 40,00 Euro, Anmeldefrist: 22.08.2011
13.07.2011
Endspurt: Nominierungsphase für den Deutschen Engagementpreis endet am 31.7.2011
Die Nominierungszeit geht in die heiße Phase: Bis zum 31. Juli 2011 können engagierte Personen, Organisationen, Kommunen und Unternehmen für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, Menschen, die Sie begeistern, oder Initiativen, die sich für Ihre Herzensangelegenheiten einsetzen, Ihre Anerkennung zu zeigen: Reichen Ihre Vorschläge ein unter www.deutscher-engagementpreis.de.
Eine unabhängige Jury vergibt die Auszeichnung in den Kategorien Einzelpersonen, Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Gemeinnütziger Dritter Sektor und in der diesjährigen Schwerpunktkategorie Engagement von Älteren. Ab dem 4. Oktober ist die Öffentlichkeit aufgerufen, per Online-Voting über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis abzustimmen. Die Preisverleihung findet am 2. Dezember 2011 in Berlin statt und ist die offizielle Abschlussveranstaltung des EJF 2011.
12.07.2011
Europäisches Jahr für aktives Altern und die Solidarität zwischen den Generationen 2012
- Arbeitsbedingungen zu verbessern, damit sich auch ältere Menschen in den Arbeitsmarkt einbringen können,
- Gesellschaftliches Engagement und ein Altern in Gesundheit zu fördern,
- Solidarität zwischen den Generationen zu unterstützen
In Deutschland koordiniert das Bundesfamilienministerium die Umsetzung der Jahresziele. Seit 1. Juli 2010 wurde zudem bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) in Dortmund eine Geschäftsstelle eingerichtet, die in Kürze über die Möglichkeiten der Beteiligung am Europäischen Jahr 2012 informieren wird.
Kontakt
Christine Massion und Claudia Kaiser (BAGSO)
Dr. Carolin Eitner (FfG)
Geschäftsstelle „Europäisches Jahr 2012“
c/o BAGSO e.V.
Bonngasse 10
53111 Bonn
Tel.: 0228 – 24 99 93 25
Fax: 0228 – 24 99 93 20
Beschluss des Europäischen Parlaments vom 7. Juli 2011
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG)
Europaweit werden ab sofort Ideen und Vorschläge für das Europäische Jahr 2012 gesucht. Gefragt sind Slogans, Fotos, Geschichten, Videos, mit denen sich die Vorteile des aktiven Alterns illustrieren lässt. Außerdem können Sie auf interessante Initiativen oder Veranstaltungen zum Thema hinweisen. Das entsprechende Kontaktformular finden Sie auf der europaweiten Website.
05.07.2011
Anmeldungen zur Freiwilligentour im Oktober noch möglich!
Wir laden Sie herzlich ein, sich am Programm der europaweiten Freiwilligentour zu beteiligen! Die deutsche Station findet vom 14. bis 20. Oktober in Berlin statt. Freiwillige und Freiwilligenorganisationen können die Tour nutzen,
- um auf sich aufmerksam zu machen
- um einander zu begegnen
- um Schnupperangebote ins Engagement anzubieten
- um Freiwillige zu akquirieren
- um Workshops durchzuführen
- und vieles mehr!
Die Europäische Freiwilligentour bietet:
- eine Ausstellung zu Freiwilligentätigkeit in der EU
- Diskussionsrunden und Workshops
- Markt der Möglichkeiten
- Unterhaltung mit Aktivitäten für die ganze Familie
- Erfahrungsberichte von Freiwilligen
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Vorschläge der Beteiligung!
Bitte nutzen Sie für die Einreichung Ihrer Vorschläge dieses Formular und senden es an die Geschäftsstelle des EJF 2011.
Aufruf zur Beteiligung am Tourprogramm (pdf)
Anmeldebogen zur Beteiligung am Tourprogramm (doc)
Technische Ausstattung der Tour (pdf)
Kontakt
Geschäftsstelle EJF 2011
c/o
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030/24089-202
Fax: 030/24089-134
ejf2011@bag-wohlfahrt.de
Eindrücke und Anregungen von den bisherigen Tourstationen und weitere Informationen zur Tour finden Sie hier.
04.07.2011
Woche des bürgerschaftlichen Engagements: Thementag Europa
22.06.2011
Regionalkonferenz: Naturschutz interkulturell und generationenübergreifend
Am 27. und 28. Juni 2011 veranstaltet der Deutsche Naturschutzring (DNR) die Impulskonferenz “Freiwillige für den Naturschutz – Generationenübergreifend und interkulturell unverzichtbar“. Der Kongress in Potsdam ist eines von acht deutschen Projekten, die das Bundesfamilienministerium und die EU-Kommission für das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit (EJF) ausgewählt haben.
Die DNR-Konferenz ist als zentrale Veranstaltung für den Bereich Natur- und Umweltschutz vorgesehen. Hier sollen zum einen der Erfahrungsaustausch und die Fortbildung von ehrenamtlich Tätigen in den verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes gefördert werden, zum anderen geht es darum, Menschen mit Migrationshintergrund, Ältere, Jugendliche und Frauen stärker für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.
Mit acht themenspezifischen Arbeitsgruppen (AGs) bietet die Veranstaltung eine große Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Fortbildung der Ehrenamtlichen. Die Teilnehmenden profitieren vom Austausch mit langjährig berufserfahrenen Referierenden. Aber auch für die Verbände, Vereine, staatlichen Stellen und FreiwilligenkoordinatorInnen aus den verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes ist die Teilnahme an den Arbeitsgruppen eine ideale Gelegenheit, sich intensiv über das Thema – Freiwillige für den Naturschutz – zu informieren und auszutauschen. Auf dieser Grundlage kann sich außerdem themenspezifisch mit der europäischen Bodenrahmenrichtlinie (BRRL) und mit dem Thema – Freiwillige mit Migrationshintergrund – auseinandergesetzt werden.
Die AGs behandeln daher folgende, breitgefächerte Themen:
AG1: Erfahrung aktiver FreiwilligenkoordinatorInnen
AG2: Zukunftsfähige Strukturen für ehrenamtliches Engagement im Naturschutz
AG3: Zivilgesellschaft und soziales Engagement im ehrenamtlichen Naturschutz
AG4: Ehrenamtlicher Natur- und Umweltschutz kennt keine Sprache – interkulturelle Öffnung als Herausforderung der Naturschutzverbände
AG5: Jugendliche und junge Erwachsene für Naturschutzengagement gewinnen
AG6: Ehrenamtliches Engagement als Fundament im Bereich Erfassung und Monitoring der biologischen Vielfalt
AG7: Gibt es genug Beteiligungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft? Beispiel ehrenamtliches
Engagement im Natur- und Umweltschutz
AG8: Ehrenamtliche Unterstützung für den Bodenschutz und eine europäische Bodenrahmenrichtlinie (BRRL)
Durch die Arbeit in diesen Themengruppen wird ein breiter Informationspool entstehen, dessen Ergebnisse am Ende der Konferenz, im Rahmen eines World Cafés, zusammengetragen und diskutiert werden. Als Redner dürfen außerdem Bundesumweltminister Norbert Röttgen, DNR-Präsident Hubert Weinzierl und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, begrüßt werden.
Der DNR freut sich darauf, interessierte Teilnehmende, unter dem Leitziel des Naturschutzes, generationenübergreifend und interkulturell zusammenzubringen!
Weitere Informationen unter www.dnr.de
14.06.2011
Festakt zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011
Unter dem Motto "Freiwillig. Etwas bewegen - Engagement in Europa für alle Generationen" haben Bundespräsident Christian Wulff, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 14. Juni rund 80 Freiwillige aus Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich in Görlitz empfangen. Anlass des grenzüberschreitenden Festakts ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011.
"Engagement baut Brücken zwischen Menschen – über nationale Grenzen hinweg", so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues. "Mit dem Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit wollen wir die Leistungen der Freiwilligen noch stärker fördern und sichtbar machen. Denn: Alle Menschen, die sich engagieren und freiwillig für andere einsetzen, verdienen unsere Unterstützung und Anerkennung", so Dr. Hermann Kues.
Internationales Projekt "Sieben Brücken die verbinden"
Der Festakt in Görlitz bildet zugleich den Startschuss des internationalen Projekts "Sieben Brücken die verbinden". Mit dem Projekt fördert das Bundesfamilienministerium erstmals grenzüberschreitend das Engagement in Polen, Tschechien, Österreich, Dänemark, Frankreich und Deutschland. Dazu arbeiten Freiwillige aus jeweils zwei Partnerstädten in sieben Einzelprojekten über zwei Jahre zusammen.
Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit geht zurück auf einen Beschluss des Europäischen Rates. Es zielt darauf, bürgerschaftliches Engagement insgesamt zu stärken, durch den europäischen Austausch neue Möglichkeiten für Engagement zu eröffnen und – parallel dazu – die Nationale Engagementstrategie der Bundesregierung voranzutreiben. In Deutschland ist das Bundesfamilienministerium für die Koordination des Jahres der Freiwilligentätigkeit verantwortlich.
Bürgerschaftliches Engagement fördern
Das Bundesfamilienministerium fördert bürgerschaftliches Engagement auf vielfältige Weise. Dazu zählen die Freiwilligendienste aller Generationen, das Programm "Aktiv im Alter" sowie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Am 1. Juli 2011 wird zudem der neue Bundesfreiwilligendienst starten. Damit bietet die Bundesregierung rund 35.000 Frauen und Männern pro Jahr die Möglichkeit zum Einsatz für das Gemeinwohl. Der Bundesfreiwilligendienst wird die Freiwilligendienste der Länder FSJ und FÖJ ergänzen und gemeinsam mit den bestehenden Freiwilligendiensten durchgeführt und verwaltet werden.
Quelle www.bmfsfj.de/BMFSFJ/freiwilliges-engagement,did=172886.html
25.05.2011
Regionalkonferenz: "Dialogforum Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt 2011"
Heute eröffnet der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt das Dialogforum "Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt 2011", das diesmal ganz im Zeichen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 steht.
Mehr als 250 Gäste informieren über gute Beispiele und gelingende Praxis von freiwilliger Bätigung. Über 140 Beteiligte werden sich in acht Themenzelten an Projektständen oder in Gesprächsrunden präsentieren. Insgesamt werden 50 Ehrenamtsprojekte aus Schule oder Stadtteil, aus Sport oder Heimatvereinen undon Jungen oder von Älteren vorgestellt. 45 Gesprächspartner werden in neun moderierten Gesprächsrunden ihre Erfahrungen sowie die Chancen und Grenzen ehrenamtlicher Betätigung dikutieren.
Ein besonderer Höhepunkt wird die Berufung der Engagement-Botschafter für die elf Engagement-Werkstätten, die angeregt von den Impulsen des Dialogforums, die lokalen Ressourcen ehrenamtlicher Betätigung öffentlich wertschätzen und europaweit sichtbar machen.
24.05.2011
Flyer und Plakate erhältlich!
Die Europäische Kommission stellt Flyer und Plakate (DIN A 2) zur Verfügung, die über die europaweiten Aktivitäten des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit 2011 informieren. Bestellen können Sie die Materialien kostenfrei per E-Mail an ejf2011@bag-wohlfahrt.de. Bitte beachten Sie, dass wir die Plakate aus logistischen Gründen knicken müssen. Vorab können Sie sich die Flyer (ca. DIN A 4) und Plakate (ca. DIN A 2) hier anschauen:
Plakat
Flyer
24.05.2011
Galerie zum Europäischen Wettbewerb online
Unter dem Motto Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit hatten rund 67.000 Schülerinnen und Schüler Wettbewerbsbeiträge zum 58. Europäischen Wettbewerb 2011 erstellt, knapp 21.000 Arbeiten davon wurden an die Landesjurys zur Bewertung eingereicht. Unter den besten 1.500 vergab die länderübergreifende Jury 613 Preise. Die prämierten Arbeiten werden ab sofort auf der Website des Netzwerks Europäische Bewegung präsentiert.
13.05.2011
Seminar »Europäische Förderung für bürgerschaftliches Engagement«
8. Juni 2011 in Berlin, 9.30-17.30 Uhr, Malteser Saal, Berlin
Kosten: 80,00 Euro, Anmeldefrist: 24.05.2011
Das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« fördert Projekte, die Anlässe zur Reflexion über Europa und die EU schaffen, Engagement für europäische Themen anregen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. Die nächste Einreichfrist für zivilgesellschaftliche Organisationen endet am 1. Februar 2012.
Das Seminar der Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (KS EfBB) richtet sich an alle Organisationen, die Projekte im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements umsetzen und dabei mit Partnern in Europa kooperieren (wollen). Es führt in die EU-Förderung ein und gibt nützliche Hinweise für die Antragstellung.
Weitere Informationen:
www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen
10.05.2011
Aufruf zur Beteiligung an europaweiter Freiwilligentour
Ab sofort können Organisationen Interessensbekundungen zur Beteiligung an der europaweiten Freiwilligentour vom 14. bis 20. Oktober 2011 in Berlin einreichen. Wir laden Sie herzlich ein, sich am Programm der deutschen Station zu beteiligen! Freiwillige und Freiwilligenorganisationen können die Tour nutzen,
- um auf sich aufmerksam zu machen
- um einander zu begegnenum Schnupperangebote ins Engagement anzubieten
- um Freiwillige zu akquirieren
- um Workshops durchzuführen
- und vieles mehr!
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Vorschläge der Beteiligung!
Bitte nutzen Sie für die Einreichung Ihrer Vorschläge dieses Formular und senden es an die Geschäftsstelle des EJF 2011.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011.
Die Auswahl der Projekte erfolgt vom 1. bis zum 15. Juli 2011.
Aufruf zur Beteiligung am Tourprogramm (pdf)
Anmeldebogen zur Beteiligung am Tourprogramm (doc)
Technische Ausstattung der Tour (pdf)
Kontakt
Geschäftsstelle EJF 2011
c/o Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030/24089-202
Fax: 030/24089-134
ejf2011@bag-wohlfahrt.de
Eindrücke und Anregungen von den bisherigen Tourstationen und weitere Informationen zur Tour finden Sie hier.
02.05.2011
Regionalkonferenz: "Engagement bewegt Generationen" am 19. und 20. Mai in Hamburg
Ein besonderer Fokus des Europäischen Jahres 2011 der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft (EJF 2011) liegt in Deutschland auf generationsübergreifenden Aktivitäten und der gezielten Ansprache älterer Menschen. Beide Themenstränge greift die Konferenz „Engagement bewegt Generationen“ auf. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Generationen verbindenden Engagementfeldern und -formen.
120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Polen und den Niederlanden diskutieren,
- wie Engagement individuelle Potenziale nutzt und Teilhabe sichert („Zum Engagement bewegen“),
- wie Organisationen und Kommunen Engagement erfolgreich fördern („Engagement in Bewegung“) und
- wie das Miteinander der Generationen die Gesellschaft der Zukunft gestaltet („Engagement bewegt“).
Ältere Menschen sind bedeutende Akteure im freiwilligen Engagement: Der 3. Freiwilligensurvey weist mit 37 % eine konstant hohe Beteiligungsquote bei den 60- bis 69-Jährigen in Deutschland aus, und noch 25 % der Personen, die 70 Jahre und älter sind, engagieren sich.
Ihre wichtigen Beiträge für das Gemeinwesen wollen die drei Veranstalter der Konferenz befördern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) vertritt als „Lobby der Älteren“ mit 104 Mitgliedsorganisationen die Interessen von etwa 13 Millionen Seniorinnen und Senioren in Deutschland. In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) haben sich 120 kommunale Seniorenbüros zusammengeschlossen. Gesellschaftliche Entwicklung fordert kritische Reflexion: Diesem Grundsatz fühlt sich die Körber-Stiftung verpflichtet, die u. a. mit dem jährlichen Symposium „Potenziale des Alters“ zur Mitwirkung an gesellschaftlicher Gestaltung aufruft.
Die Konferenz versteht sich auch als Auftakt für den 10. Deutschen Seniorentag, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Juni 2012 ebenfalls in Hamburg stattfinden wird.
Teilnahme auf Einladung, einige Plätze stehen Interessierten offen. Bewerbung mit kurzer Begründung des Interesses bitte an: alter@koerber-stiftung.de
28.04.2011
EILMELDUNG: Anmeldung für 2. EU-Konferenz am 23. und 24. Mai in Brüssel ab sofort möglich
Ab sofort sind Anmeldungen für die nächste EU-Konferenz zum EJF 2011 am 23. und 24. Mai in Brüssel möglich. Es gibt europaweit nur 100 frei verfügbare Plätze. Aufgrund der Kurzfristigkeit erhalten Sie daher die wichtigsten Informationen in englischer Sprache:
The European Commission is pleased to announce that the next EU-level thematic conference for the European Year of Volunteering will take place on 23 and 24 May 2011 in the Hotel 'Crowne Plaza - Le Palace', Rue Gineste 3, 1210 Brussels. The conference will look at the world of volunteering through the eyes of the individual volunteer and discuss topics that are of the interest to the individual. All participants will have the possibility to share experiences of volunteering and to learn from them as well as to explore possible next steps to support the further development of volunteering in Europe.
We expect to have up to 350 participants with a large contingent of real volunteers of all ages and backgrounds and from all fields of volunteering. We will be working in a highly participatory format with professional facilitators. Unlike more 'traditional' conferences with speakers, panel debates and lectures, this conference's emphasis on participation will allow us to engage together in creative dialogue and invite us to "think outside the box" in order to develop new ideas. Everyone can be a speaker, and everyone is encouraged to participate actively in the debate.
There are still 100 places available for this conference. If you are a volunteer, resident in one of the Member States of the EU, then we would welcome your participation at the conference. If you are interested, please register by clicking here: Registration form Please note that the European Commission is offering to cover the costs of travel and accommodation for the first fifty registrations only, on a strict first-come, first-served basis.
Anmeldung
Programm
27.04.2011
Ungarische Botschaft lädt Freiwillige zum Konzert ein
Am 9. Mai feiert die Europäische Union ihren Europatag. Anlässlich des diesjährigen Europatages veranstalten die Botschaft der Republik Ungarn und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland ein Festkonzert mit Werken großer europäischer Komponisten wie Franz Liszt, Frederic Chopin und Ludwig van Beethoven. Mit dieser Veranstaltung soll die Arbeit aller gewürdigt werden, die freiwillig oder beruflich für ein gemeinsames Europa arbeiten. Dr. József Czukor, Botschafter der Republik Ungarn, und Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission Deutschland laden Sie daher herzlich ein, mit diesem Konzert den Europatag zu feiern.
Zeit
Montag, den 9. Mai 2911, 18.30 Uhr
Ort
Botschaft der Republik Ungarn
Unter den Linden 76
10117 Berlin
Einladung
Anmeldeformular
27.04.2011
150 Menschen für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet
Seit heute begleiten 150 engagierte Bürger aus ganz Deutschland ihre gemeinnützigen Initiativen mit einer Videokamera und stellen ihre Arbeit im Internet vor. Sie nehmen teil an dem Projekt „Die Verantwortlichen“, das die Robert Bosch Stiftung zum 150. Geburtstag von Robert Bosch ins Leben gerufen hat. Es sind Menschen, die sich in besonderer Weise für andere einsetzen, die Initiative ergreifen, Ideen entwickeln, Zeit und Geld opfern und andere mitreißen. „Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Das passiert jeden Tag zig-tausendfach in Deutschland, wird aber viel zuwenig wahrgenommen. Deshalb wollen wir das gesellschaftliche Engagement am Beispiel der 150 Verantwortlichen stärker sichtbar machen“, sagt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung.
Die Verantwortlichen arbeiten in vielen unterschiedlichen Projekten aus den Themenbereichen Bildung, Völkerverständigung, Wissenschaft, Gesundheit, Gesellschaft und Kultur. Sie unterstützen benachteiligte Jugendliche, helfen bei der Integration von Migranten oder betreuen Demenzpatienten. Meist sind es kleine lokale Initiativen, teilweise haben sie – wie die Tafeln – auch überregional Bedeutung und Bekanntheit gewonnen. „Ich wünsche mir, dass wir mit unseren Filmen viele Menschen zum Mitmachen oder Nachahmen motivieren. Das wäre toll. Und ich bin sehr gespannt darauf, mich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen“, sagt Ulrike Folkerts.
„Die Verantwortlichen“ ist die Kampagne der Robert Bosch Stiftung zum 150.Geburtstag von Robert Bosch. Die 150 Teilnehmer an dem Jubiläumsprojekt wurden im Vorfeld von einerJury aus einer Gruppe von mehr als 260 Nominierten ausgewählt. Zu derzehnköpfigen Jury gehörten unter anderen Prof. Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe-Instituts), Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg (Vize-Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes), Eberhard Brandes (Geschäftsführer WWF Deutschland) und Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des Stern). Das Projekt endet nach 150 Tagen am 23. September 2011, dem 150.Geburtstag von Robert Bosch.
Weitere Informationen unter www.verantwortung-unternehmen.org
21.04.2011
Filmreihe der Europäischen Kommission zum EJF 2011
Der audiovisuelle Service der Europäischen Kommission hat verschiedene Freiwilligenorganisationen mit der Kamera begleitet. Im ersten Teil der Reihe werden folgende Projekte vorgestellt:
- Sveta Jana Palidziba – "Soup kitchen – Workshop for mentally disabled adults" (Lettland)
- Afrotak / CyberNomads – "Anti-discrimation Association" – (Deutschland)
- CARDO – "Caring for mentally disabled adults" – (Slowakei)
- Brussel Onthaal – "Voluntary interpreters' social service" – (Belgien)
- SOS Malta – "Volunteer assitants in hospital" – (Malta)































