Vielfalt schützen, Vielfalt leben

Quelle: www.lebenshilfe-berlin.de


Menschen mit geistiger Behinderung aktiv im Naturschutz

Vielfalt und Naturschutz gehören zusammen. „Ehrensache Natur“, das Freiwilligenprogramm von EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks, hat noch eine andere Art der Vielfalt im Blick: Kenner und Neugierige, Männer und Frauen, Junge und Alte. Und Menschen mit und ohne Behinderung.
Auch bei diesem Thema spielt Vielfalt eine immer größere Rolle: Viele Menschen mit Behinderung verstehen sich heute als selbstbewusste, verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger. Sie brauchen Hilfe (wer braucht die nicht?), aber möchten sich auch selbst für andere oder eine gute Sache einsetzen, z.B. für den Naturschutz. Und das können sie ziemlich gut!

EUROPARC Deutschland und die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung nahmen diese beiden Fäden der Vielfalt auf und verknüpften sie miteinander: Vor Ort wurden Partnerschaften zwischen lokalen Lebenshilfe-Einrichtungen und jeweils benachbartem Park angeregt, um motivierten Menschen mit geistiger Behinderung ein Engagement im Naturschutz zu ermöglichen – und, umgekehrt, den Parks eine neue, interessante Gruppe von engagierten Freiwilligen zu erschließen.
An einem ersten gemeinsamen Aktionstag im Mai 2009 beteiligten sich über 100 Menschen mit geistiger Behinderung an sieben Orten im ganzen Bundesgebiet. Seitdem ist die Zahl der beteiligten örtlichen Kooperationen kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile sind es 15 Standorte, an denen geistig behinderte Menschen regelmäßig oder immer wieder, in großen oder in kleinen Gruppen, werktags oder am Wochenende in „ihrer“  Nationalen Naturlandschaft ehrenamtlich tätig sind.

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Faltblatt
Broschüre
www.europarc-deutschland.de

Ansprechpartnerin
Bettina Soethe (Projektkoordinatorin)
EUROPARC Deutschland e.V.
Friedrichstr. 60, 10117 Berlin
Tel. 030 / 288 78 82-15
bettina.soethe@europarc-deutschland.de



doonited.com

Quelle: Doonited


do small. change big.

Doonited ist eine Bewegung bei der es darum geht, gute Werte in der Gesellschaft zu verankern und Menschen zu einer guten Tat am Tag zumotivieren, um so die Welt gemeinsam ein Stückchen besser zu machen. Doonited verbindet Menschen und hilft ihnen, sich gegenseitig zu einem positiven Lebensstil zu inspirieren.
Wir sind davon überzeugt, dass Jeder Gutes tun kann, immer und überall. Es ist ganz einfach. Es beginnt in unserem täglichen Leben und geht dabei um Engagement und Verantwortung. Man muss es nur tun. Das DailyGood liefert dazu die Inspiration: Mit einer kleinen guten Tat. Jeden Tag.

Wir nutzen das EJF 2011 um das soziale Bewusstsein und Engagement zurück in den Alltag der Menschen zu rufen. Es ist Zeit für einen Wandel. Es braucht kein Geld und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch Gutes zu tun. Durch die Aufmerksamkeit für Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie und Nächstenliebe und die immer wiederkehrenden guten Taten kann ein gesellschaftlicher Wandel im Bewusstsein hervorgerufen werden. Damit man in der Bahn wieder für eine ältere Dame aufsteht. Auch wenn es gerade nicht die gute Tat des Tages ist. Das ist das Ziel von Doonited. Nicht nur europaweit und nicht nur für 2011, sondern überall und immer.

Das EJF hat für uns eine besondere Bedeutung, da wir die selben Ziele anstreben und ansprechende Rahmenbedingungen für bürgerschafliches Engagement erreichen wollen. Nur mit Hilfe des EJF ist eine solche EU-weite Kooperation und Vernetzung möglich. So entsteht eine Plattform engagierter Menschen, die sich gegenseitig inspirieren und unterstützen.

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Ehrenamtsarbeit in Europa. Ehrensache Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften in der Otto-Dix-Stadt Gera


Im Jahr des Ehrenamtes wird die Thematik Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungshilfe besonders aktuell. Am Beispiel der Arbeit der Geraer Ehrenamtszentrale wird deutlich, wie neben dem traditionellen Ehrenamt sich neue Formen von Freiwilligentätigkeit entwickelt können.


Freiwilliges Engagement ist nicht nur Hilfe für andere, sondern bedeutet auch persönliche Weiterentwicklung, die Chance sich aktiv in das Geschehen der Stadt einzumischen und verschiedenste Aktivitäten mitzugestalten. Die internationale Begegnung stellt die gewonnenen Erfahrungen der Ehrenamtszentrale Geras unseren Partnerstädten zur Verfügung und im Gegenzug werden Erfahrungen der beteiligten Partnerstädte mitgeteilt.


Die durch die Ehrenamtszentrale betreuten Vereine und Selbsthilfegruppen sollen befähigt werden, direkte Zusammenarbeit mit analogen Organisationen der Partnerstädte aufzunehmen.

Das Projekt fand vom 2. bis 6. Mai 2011 in Gera statt.


Rückblick

„Als ich nach Gera kam, wusste ich, dass ihr bessere Straßen habt als wir, doch ihr habt auch ein großes Herz, denn so viele Menschen arbeiten hier unbezahlt selbstlos für andere“. Dieses Kompliment überbrachte Georgi Maginov, Stadtrat aus Sliven. Wie er lernten auch die Vertreter aus Skierniewice, Rostow am Don, Pskow und Timisoara den Aufbau der Ehrenamtsarbeit und Ehrenamtszentrale in Gera kennen. Begeistert zeigten sich auch alle vom 2. „Geraer Marktplatz der Guten Geschäfte“ im Kommunikationszentrum der Sparkasse. „So ein Markt wäre auch für Skierniewice gut, wir wollen das übernehmen“, kündigte die Direktorin des dortigen Sozialamtes, Janina Wawrzynak an.

Als gute und nachahmenswerte Idee der Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit gefiel ihr die Thüringer Ehrenamtscard. „Bei uns werden jeweils sieben Ehrenamtliche im Jahr mit einer Urlaubsreise gewürdigt.“ Wie Weidaer Kinder und Jugendliche durch Sponsorenläufe helfen, Selbsthilfegruppen wie die der Multiplen Sklerose finanziell zu unterstützen, beeindruckte Zofia Ulinska, Sozialdezernentin aus Skierniewice. „Dadurch werden junge Menschen aufmerksam auf Kranke, Alte und Behinderte und sensibler im Umgang mit ihnen“. Diese Jugendstafette will auch das Russische Rote Kreuz in Pskow nachahmen, sagte der Leiter des Komitees für Jugendangelegenheiten in Rostow am Don, Mikhail Chrupov. Er wird nach seinem Besuch im Geraer Jugendamt konkrete Pläne künftiger gemeinsamer Projekte mit nach Hause nehmen. „Es gibt viel Übereinstimmung in unseren Ländern, hinsichtlich der sozialen Entwicklung nach dem Übergang vom Sozialismus zur Marktwirtschaft. So ist die mittlere Generation sehr auf sich und ihre Probleme konzentriert. Deshalb legen wir großen Wert auf die Erziehung der Jugend, ihre Kultur, damit sie sich in 20, 30 Jahren nicht einigelt, sondern aktiv und bewusst am gesellschaftlichen Leben teilnimmt“.

Jürgen Mälzer von der Selbsthilfegruppe „Einstieg in den Ausstieg“ vom Blauen Kreuz sprach über die Hilfen für Suchtabhängige und von seiner Tätigkeit als Suchtberater im Geraer Unternehmen Kaeser. Übereinstimmend und besorgt stellten die internationalen Diskussionspartner fest, dass das Einstiegsalter bei Alkohol und Drogen immer niedriger werde. 10- bis 12- jährige sind bei uns in Russland, wo Therapieplätze nicht ausreichen die jüngsten Opfer“, so Petr Vasilievkij. Von mehrmaligen Langzeittherapien wie in Deutschland für Alkohol- und Drogenkranke sei man sehr weit entfernt. Der Slivener Journalist Georgi Maginov bedauerte, dass insbesondere irische, englische und deutsche Jugendliche die Strände des Schwarzen Meeres zu „Ballermann“ - Alkoholexzessen missbrauchten. Sein Landsmann Sasho Alexandrov, Slivener Stadtrat zeigt sich beeindruckt von den Organisationsstrukturen der Ehrenamtsarbeit in Gera. „Das ist alles sehr gut durchdacht und gut organisiert. Bei uns funktioniert Ehrenamt in viel kleineren Formen“


Die Idee zu solch einer internationalen Runde kam Ilona Riese, der Koordinatorin der Städtepartnerschaften beim Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit vor einem Jahr. „ Mir viel auf, wie Petr Vasilevsky vom Russischen Roten Kreuz aus Pskow 2010 förmlich alles aufsog über die Ehrenamtstätigkeit. Warum sollten nicht alle osteuropäischen Partner aus den Erfahrungen Geras lernen?


Mit Renate Scherf, Teamleiterin der Ehrenamtszentrale Gera, entstand die Idee für dieses internationale Seminar, das von der Thüringer Ehrenamtsstiftung mit 3000,00 Euro gefördert wurde. Renate Scherf, Teamleiterin der Ehrenamtszentrale, schätzt ein: „Das Geraer Treffen war von hoher Fachlichkeit geprägt, hat über das Instrument Ehrenamt unsere Städte zusammengeführt, gute Ideen warten auf die Umsetzung. Gera leistet damit über Deutschland hinausgehende Entwicklungsarbeit.



ttz Bremerhaven drückt die Schulbank

Wissenschaftsmanager Benjamin Küther hilft Schülerinnen an der ISL mit den Schulaufgaben. Quelle: ISL


Forscher leisten ehrenamtlich Schulaufgabenbetreuung


Im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit greifen engagierte Kollegen des ttz Bremerhaven zu Vokabelheft, Periodensystem und Geodreieck: Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Integrierten Stadtteilschule Lehe tüfteln sie wöchentlich für rund eineinhalb Stunden an Schulaufgaben.

Bremerhaven, Juli 2011. Die fünfte bis neunte Jahrgangsstufe der Integrierten Stadtteilschule Lehe (ISL) erledigt ihre Aufgaben in der Schule – nicht zu Hause. Seit Mai 2011 werden die Schülerinnen und Schüler dabei nicht nur von Erziehern und Lehrern, sondern auch von Forschern des ttz Bremerhaven in unterschiedlichen Schulfächern unterstützt. Bei mehreren Terminen in der Woche beschäftigen sich Lebensmittelchemiker oder Umwelttechniker nicht mit Lebensmittelsicherheit und erneuerbaren Energieformen, sondern mit der kindgerechten Vermittlung der französischen Sprache, Zinsrechnung oder englischen Vokabeln. Da raucht so manchem der Kopf: „Es ist sehr anstrengend, man muss ständig aufmerksam sein, sonst werden die Kinder unruhig“, meint die Wirtschaftsingenieurin Birte Ostwald aus dem Umweltbereich des ttz Bremerhaven. Dennoch genieße sie die Zeit in der Schule: „Die Kinder vor Ort durch das eigene Wissen zu unterstützen gibt mir sehr viel“.

Die Unterstützung der sogenannten „Lernzeit“ an der ISL kommt der Schule sehr entgegen: „Durch feste Termine in der Woche und gleichbleibende Bezugspersonen werden Verbindlichkeit und Vertrauen aufgebaut“, begrüßt Schulleiter Michael Frost das Engagement des Forschungsdienstleisters. „Das ist besonders in unserem Stadtteil Lehe eine wichtige Stärkung unserer Schüler.“ Drei Teams, die jeweils aus zwei ttz-Kollegen bestehen, unterstützen die Lehrer und Erzieher an der Gesamtschule bei der Betreuung der Jugendlichen. Sie beantworten Fragen und helfen den Schülern bei ihren Aufgaben. Voneinander lernen steht genauso auf dem Stundenplan wie gemeinsames Büffeln.

Mit der Schulaufgabenbetreuung betreten die Forscher neues Pflaster. „Es ist schon ungewohnt, aber auch eine nette Abwechslung, wieder in den Schulalltag einzutauchen und kleineren Herausforderungen entgegenzutreten“, findet der Aushilfslehrer Christof Kunert. Er ist Arbeitsgruppenleiter im Lebensmittelbereich ttz Bremerhaven.

„Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit ist ein wichtiger Anstoß um sich für die Gesellschaft einzusetzen. Entscheidend ist, dass das Engagement auch nach 2011 weitergeht. Jeder sollte versuchen, die initiierten Projekte langfristig zu fördern. Das ttz Bremerhaven möchte seine ehrenamtliche Verpflichtung gegenüber der Schule deshalb auch im nächsten Jahr weiterführen.“

Der Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven engagierte sich bereits in der Vergangenheit ehrenamtlich. Mit Kindern der Seeparkschule Debstedt backten die Wissenschaftler in der der vergangenen Weihnachtszeit Lebkuchenhäuser. Seit Jahren unterstützt der Forschungsdienstleister Schulen bei ihrer Projektarbeit für den Wettbewerb „Jugend forscht“.
Mehr Informationen zu ISL finden Sie unter www.isl-bremerhaven.de

Das ttz Bremerhaven ist ein Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.

Kontakt
Christian Colmer
Leiter Kommunikation und Medien
ttz Bremerhaven                                         
Fischkai 1
27572 Bremerhaven
Tel 0471 48 32 -124
ccolmer@ttz-bremerhaven.de
www.ttz-bremerhaven.de



Globale Gerechtigkeit durch freiwilliges Engagement vor der eigenen Haustür

Foto: Commit e.V.


Commit to Partnership e.V.


Commit thematisiert Strukturen globaler Ungerechtigkeit, die durch das alltägliche Verhalten der Menschen - bewusst und unbewusst - reproduziert werden. Jeder Mensch ist für sich Teil dieser Strukturen und kann sie durch sein persönliches Handeln beeinflussen. Diese Einsicht steht am Beginn nachhaltiger Veränderung.

Der Weg hin zu einer gerechteren Welt führt über eine Einstellungs- und Verhaltensänderung der Menschen in den Ländern des globalen Nordens. Commit schafft ein Bewusstsein für die asymmetrischen Beziehungen zwischen globalem Norden und Süden und will jeden Einzelnen dazu motivieren, das persönliche Umfeld aktiv mitzugestalten. An dieser Stelle setzt das freiwillige Engagement in einer aktiven Bürgerschaft an, wie es im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 gefördert wird.

Diesem Anspruch versucht Commit unter anderem durch Projekte des Globalen Lernens an deutschen Schulen, die Organisation von Infoständen und Workshops sowie der Veranstaltung von Vortragsreihen gerecht zu werden. Grundlage der Arbeit von Commit ist die akademische Auseinandersetzung und praxisorientierte Beschäftigung seiner Mitglieder mit Themen wie sozialer Ungleichheit, Bildungschancen und globaler Ungerechtigkeit.

"Da sich bei uns vor allem Studierende engagieren, lebt Commit von verschiedensten Einflüssen, Dynamiken und einer flexiblen thematischen Schwerpunktsetzung. Wir sind immer offen für neue Gesichter und neue Perspektiven, die unsere Arbeit bereichern. Diese Offenheit prägt den Verein, der durch konkrete Möglichkeiten des Engagements vor Ort seinen Beitrag zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 liefern möchte", erklärt Max Schiffers, der Vorsitzende des Vereins.


Kontakt
Commit to Partnership e.V.
Max Schiffers (Vorsitzender)
Lerchenauer Str. 120
80809 München
Tel.: 089 / 37 94 5969
info@com-mit.org
www.com-mit.org/muenchen



Kulina e.V.

Foto: Kulina e.V.


"Das Jahr 2011 ist nicht nur das Jahr der Europäischen Freiwilligkeit, es ist für mich der Beginn einer langfristigen Entwicklung gemeinnütziger Tätigkeiten meines Vereins, an dem sich mittlerweile mehrere Studentinnen beteiligen" sagt Florence Klement, Vorsitzende des Kulina e.V.


"Ich selbst bin Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens mit marokannisch-tschechischen Wurzeln und in Berlin in einem sogenannten sozialen Brennpunkt aufgewachsen, in dem ein hoher Ausländeranteil herrscht. Seit meiner Jugend habe ich mich ehrenamtlich engagiert, zuerst als Sprachförderin von Vorschulkindern mit Migrationshintergrund und nun in meinem eigenen Verein. Dieser hat das Ziel, Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten die Grundlagen gesunder Ernährung durch Kochkurse, Seminare und Exkursionenn zu vermitteln und ihnen eine Alternative zu Fastfood und Co. zu bieten.

Dies ist für mich eine Herzensangelegenheit, da ich täglich Zeugin ungesunder Ernährungsweisen meiner Umgebung bin und die Initiative ergreifen wollte, diese Missstände zu ändern. Vor allem junge Menschen sollten die Möglichkeit erhalten, mündig über ihr Ernährungsverhalten bestimmten zu können. Dies setzt jedoch Wissen und Erfahrung voraus - Dinge, die der Verein Kulina ihnen kostenlos vermittelt. 2010 kam mir die Idee, 2011 im Jahr der Freiwilligentätigkeit folgt die Realisierung dieser Idee. Wir kooperien mittlerweile mit verschiedenen gemeinnützigen Organisationen und haben Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen in Berlin Wedding getroffen, um uns zu vernetzen.

Zu unseren Partnern und Unterstützern gehören neben der Ashoka Jugendinitiative und Jugend Hilft! unter anderem:

  • das Berliner Restaurant "Parc Fermé",
  • das Haus der Jugend Berlin Mitte und
  • die Kita "Kunterbunt" in Berlin Wedding"


Weitere Informationen finden Sie im Flyer
sowie unter www.kulina-ev.de und bei Facebook (Kulina e.V.)

Kontakt
Florence Klement
- Vorsitzende Kulina e.V. -
Tel. 0176 99521717
klement@kulina-ev.de




 

Mentoring-Projekt Hürdenspringer


Das Mentoring-Projekt „Hürdenspringer unterstützt Schüler/innen mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien beim erfolgreichen „Sprung“ über die Hürde Berufseinstieg. Insbesondere die Vermittlung in Ausbildung und die Entwicklung von tragfähigen Anschluss-perspektiven sind Ziel des Vorhabens. Die Schüler/innen gehören den 9. und  0. Klassen zweier integrierter Sekundarschulen und eines Gymnasium aus Berlin-Neukölln an.

Das Ziel wird insbesondere durch eine kontinuierliche 1:1-Begleitung durch lebens- und berufserfahrene Mentoren, die sich freiwillig engagieren und mindestens einmal wöchentlich die Jugendlichen bei der Stärken-/Interessen-Analyse, dem Entwickeln realistischer Berufsbilder und dem Bewerbungsprozess begleiten. Aktivitäten im Bereich der Qualifikation, des Trainings und der individuellen Einzelberatung der Projektbeteiligten unterstützen das Projektziel.
Das Projekt fördert insbesondere die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt, stärkt Generationenbeziehungen und vermittelt Toleranz, Verständnis für andere Lebenswelten und die Wichtigkeit des bürgerschaftlichen Engagements für ein demokratisches Gemeinwesen.

Das Projekt Hürdenspringer wird im Rahmen des XENOS-Programmes "Integration und  Vielfalt" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.  

„Das freiwillige Engagement als Mentor und Mentorin für die Integration von jungen, Menschen aus sozial benachteiligten Familien ist ein Beispiel für die Vielfalt und die Wirkungsmöglichkeit von bürgerschaftlichen Engagement insbesondere in sozialen Brennpunkten. Besonders jetzt, im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit, ist es dem Freiwilligenmanagement des UNIONHILFSWERK ein Anliegen, Menschen in den Mittelpunkt zu rücken, die ihre Zeit spenden“, sagt Daniel Büchel, Projektleiter Freiwilligenmanagement des UNIONHILFSWERK.


Träger
Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen gemeinnützige GmbH
Freiwilligenmanagement
Richard-Sorge-Str. 21 A
10249 Berlin
freiwillig@unionhilfswerk.de
www.unionhilfswerk.de/engagement

Kontakt
Daniel Büchel
Tel.: 030-42265-887 // 0171-7630961
daniel.buechel@unionhilfswerk.de
www.huerdenspringer.unionhilfswerk.de



WOOFen

Screenshot: Eurodesk


Die freiwillige Mitarbeit auf ökologischen Höfen im In- und Ausland

In der aktuellen Ausgabe von eurodesk.tv steht eine ganz besondere Art von Freiwilligendienst im Fokus: World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF) - die freiwillige Mitarbeit auf ökologischen Höfen im In- und Ausland. WWOOFen ist in 90 Ländern weltweit möglich und bietet die Chance, sich zu engagieren und dabei für wenig Geld Land und Leute kennenzulernen.

Am Beispiel von Thomas, einem 19-jährigen Neuseeländers, der derzeit auf einem Biohof in Deutschland mit anpackt, stellt eurodesk.tv das Programm vor. Szenen der täglichen Arbeit sowie O-Töne des jungen Freiwilligen und verschiedener Hofbesitzer ermöglichen einen informativen und authentischen Einblick in das Freiwilligenprogramm.
„Das Interesse an Freiwilligeneinsätzen insbesondere zwischen Schulabschluss und Ausbildung/Studium steigt stetig“, berichtet Regina Schmieg, Mobilitätsberaterin bei Eurodesk Deutschland.

„Mit der Sendung zum Mitarbeiten auf Biohöfen wollen wir im Jahr der Europäischen Freiwilligentätigkeit über diese noch relativ unbekannte Möglichkeit informieren und junge Menschen motivieren, daran teilzunehmen. Der Vorteil am WWOOFen ist auch, dass sich der Auslandsaufenthalt recht unkompliziert, kurzfristig und flexibel organisieren lässt.“


Die eurodesk.tv-Sendung WWOOFen ist ab sofort unter www.eurodesk.tv abrufbar. Interessierte MultiplikatorInnen können den Videofilm gerne auf Ihre eigenen Websites einbetten. 


Kontakt
Regina Schmieg, Eurodesk Projektkoordinatorin
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Tel: 0228 9506 239
E-Mail: schmieg@ijab.de
Websites: www.eurodesk.tv / www.rausvonzuhaus.de
WWOOF Deutschland: www.wwoof.de
WWOOF weltweit: www.wwoof.org



Kunstrecycling: Freiwillig etwas zu tun und damit etwas bewegen?

Foto: Karin Neumann


Erfahrungsbericht von Karin Neumann aus Bremen


"Ich habe mich darauf 2007 sehr gefreut und bin seitdem begeisterte Ehrenamtliche. Auch Berufstätigen kann ich diese Arbeit empfehlen: als Künstlerin und Kunst-/ Kreativitätstherapeutin habe ich so eine Möglichkeit gefunden, neue Wege auszuprobieren. Ich begann mit einem Malangebot im „Frauenzimmer“, einem niedrig schwelligen Tagestreff für wohnungslose Frauen vom Verein für Innere Mission in Bremen.

Mein Projekt „Kunstrecycling“ ist bei diesen Frauen ein Selbstläufer geworden: Wir bemalen Werbepostkarten und wenn wir ausstellen können, verkaufen wir auch sehr gut. Für meine Kurs-Teilnehmerinnen wünsche ich, dass Malen eine Selbstverständlichkeit wird wie Lesen und Schreiben.

Und für uns alle wünsche ich, dass das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit viel zum Blick über den eigenen Tellerrand beiträgt.


Kontakt
Waltraud Wulff-Schwarz
Freiwilliges Soziales Engagement, Verein für Innere Mission in Bremen
Blumenthalstr. 10
28209 Bremen
Tel.: 0421/349 67 15
E-mail: wulff-schwarz@inneremission-bremen.de
Webite: www.inneremission-bremen.de