Ausgangssituation in Deutschland: Herausforderung und Möglichkeiten
Die nationalen Herausforderungen und die nationale Strategie für bürgerschaftliches Engagement
Bürgerschaftliches Engagement ist, so formuliert es der Bericht der Enquete-Kommission „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“ von 2002 eine „unverzichtbare Bedingung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“. Das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist ein lebendiger Beitrag zur Gestaltung einer demokratischen, gerechten und partizipativen Gesellschaft. Dass bürgerschaftliches Engagement von Frauen und Männern in Deutschland stabil und nachhaltig ist, zeigen die aktuellen Zahlen des Freiwilligensurveys. Mit 71 Prozent beteiligt sich ein ganz erheblicher Teil der Bevölkerung über seine privaten und beruflichen Belange hinaus aktiv am Gemeinwesen; mehr als jeder Dritte ab 14 Jahren (36%) übernimmt sogar freiwillig und unentgeltlich längerfristige Aufgaben und Funktionen, sei es im Sportverein, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Kirchen oder Nachbarschaftsinitiativen. Dabei ist dieses Engagement durch eine hohe Nachhaltigkeit gekennzeichnet: im Durchschnitt üben die Engagierten ihre Tätigkeit bereits seit ca. 10 Jahren aus (zu 32% sogar seit über 10 Jahren). Auch wird das Engagement mit großer Regelmäßigkeit ausgeführt: 90 % der Engagierten üben ihre Tätigkeit mindestens einmal im Monat aus, 56 % einmal die Woche und sogar 33% mehrmals in der Woche. Die hohe, zum Teil sogar steigende Verbindlichkeit des Engagements zeigt sich auch an anderer Stelle: war den Engagierten vor 10 Jahren ihr Engagement bereits zu 78% ein wichtiger Teil ihres Lebens, so hat sich dieser Anteil bis 2009 auf 85% erhöht. Der Freiwilligensurvey zeigt eine weitere interessante Entwicklung in den letzten 10 Jahren: Immer mehr Menschen können sich grundsätzlich vorstellen, sich freiwillig zu engagieren. 1999 waren es erst 26%, 2009 aber schon 37%.
Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland findet zu 47% innerhalb von Vereinsstrukturen statt. Nach dem „Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland“ des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung aus dem Jahr 2009 ist in den letzten 50 Jahren die Zahl der in Deutschland eingetragenen Vereine von rund 86.000 in den alten Bundesländern im Jahr 1960 auf 554.000 deutschlandweit in 2008 gestiegen; hinzu kommen die Vereine, die nicht im Vereinsregister eingetragen sind und deren Zahl auf mehrere Hunderttausende geschätzt wird. Das vereinsgestützte Engagement dominiert insbesondere in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit sowie Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie Städtepartnerschaften. Die soziale Niederschwelligkeit, mit der populäre Großbereiche wie Sport und Freizeit weite Kreise der Bevölkerung aller Schichten in den öffentlichen Raum einbeziehen, ist besonders zu würdigen. Ohne die vielfältigen Vereinsaktivitäten gäbe es keine flächendeckende Zivilgesellschaft in Deutschland. Die Menschen engagieren sich, weil sie etwas für andere Menschen und für die Gesellschaft tun wollen. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Freiwilligensurveys. Engagierte wollen in erster Linie Freude an ihrer Tätigkeit haben und damit anderen helfen. Außerdem wünschen sich 62% der Engagierten, im Engagement mit Menschen anderer Generationen zusammen zu kommen. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen. Bürgerschaftliches Engagement ist darüber hinaus eine gute Möglichkeit, um außerhalb der Familie mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Darüber hinaus wird das Engagement vor allem für junge Menschen in Ausbildung und für Arbeitslose auch als Möglichkeit zur Qualifikation betrachtet. Grundsätzlich aber gilt: Es gibt nicht einen Grund für freiwilliges Engagement, sondern verschiedene Motivbündel, die zusammenwirken.
Das Spektrum der freiwilligen Tätigkeiten ist vielfältig und spiegelt die unterschiedlichen Interessenlagen und Bedürfnisse der Bevölkerung. Der Sport behauptet sich 2009 als führender Bereich. Es folgen die Bereiche Kindergarten und Schule sowie Religion und Kirche und die Bereiche Soziales sowie Kultur, Kunst, Musik.
Der Freiwilligensurvey zeigt, dass sich viele junge Menschen im Alter von 14 bis 24 Jahren in die Zivilgesellschaft einbringen. Allerdings sind ihre verbindlichen Beiträge (längerfristige Übernahme von freiwilligen Tätigkeiten) in den letzten 10 Jahren von einem überdurchschnittlichen Niveau auf ein durchschnittliches Niveau gesunken. Diese rückläufige Engagementquote ist jedoch nicht aus einer mangelnden Bereitschaft zum Engagement erwachsen. Das Ansehen des Engagements hat sich in dieser Altersgruppe nicht verschlechtert, sondern im Gegenteil stark verbessert. Die zunehmende zeitliche Belastung, ausgelöst durch die Inanspruchnahme durch Bildung, Ausbildung und Berufseinmündung sowie die zunehmende Mobilität stehen allerdings in Konkurrenz zu einem verbindlichen freiwilligen Engagement. Nicht zuletzt durch den Freiwilligensurvey wissen wir, dass es im freiwilligen Engagement große soziale Unterschiede gibt. Gymnasiasten engagieren sich deutlich stärker als Haupt-, Real- bzw. Mittelschüler.
Das freiwillige Engagement junger Migrantinnen und Migranten ist im Vergleich zu den Aktivitäten deutscher Jugendlicher unterrepräsentiert. Der Bildungsbericht 2010 zeigt unter Bezugnahme auf den Freiwilligensurvey auf, dass sich nur 24% der jungen Migrantinnen und Migranten im Alter zwischen 14 und 19 Jahren freiwillig engagieren, bei den Deutschen liegt der Anteil bei 36%. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung wird es eine besondere Herausforderung sein, das ungenutzte Bildungspotential dieser jungen Menschen für Freiwilligenarbeit stärker nutzbar zu machen. Modellprojekte zeigen allerdings, dass die Engagementbereitschaft junger Migrantinnen und Migranten hoch ist. Die Tatsache, dass junge Migrantinnen und Migranten im Durchschnitt in bestehenden Engagementformen unterrepräsentiert sind, liegt nicht in ihrer Engagementbereitschaft begründet, sondern in der Zugänglichkeit und dem Bekanntheitsgrad der bestehenden Angebote bei den entsprechenden Zielgruppen. Hier passgenaue Angebote zu machen, ist demnach ein wirkungsvoller Weg, das Engagement nachhaltig zu fördern und auszuweiten.
Bei den älteren Menschen ist seit 1999 ein deutlicher Anstieg des Engagements zu beobachten. Engagierten sich 1999 nur 23% der über 56-Jährigen, so waren es 2009 bereits 28%. Bei den 70- bis 75-Jährigen erhöhte sich das Engagement zwischen 1999 und 2009 von 24% auf 30%. Engagement bedeutet Aktivität, Herausforderung der körperlichen und geistigen Kräfte und soziale Integration. Gerade bei älteren Menschen ist dieser Aspekt der sozialen Integration von besonderer Bedeutung. Wenn heute nur noch 34% der Menschen im Alter von über 65 Jahren gar nicht in die organisierte Zivilgesellschaft eingebunden sind, dann ist das im Vergleich zu den ursprünglichen 48% aus dem Jahr 1999 ein gewaltiger Schub der öffentlichen Aktivierung. Das „Memorandum Mitgestalten und Mitentscheiden – ältere Menschen in Kommunen“ und das Bundesprogramm „Aktiv im Alter“ befördern das Ziel, ein Leitbild des Aktiven Alters in den Kommunen zu implementieren oder zu festigen.
Der Freiwilligensurvey zeigt auch: Nach wie vor sind mehr Männer (40%) als Frauen (32%) bürgerschaftlich engagiert. Dies gilt insbesondere für den stark vom bürgerschaftlichen Engagement geprägten kommunalpolitischen Bereich. Die intensivere Einbeziehung von Frauen in die Zivilgesellschaft ist somit in den letzten Jahren nicht vorangekommen. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich für Frauen die Frage der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Familie und bürgerschaftlichem Engagement in besonderer Weise stellt. Frauenengagement trägt besonders die sozialen Bereiche der Zivilgesellschaft (Kindergarten, Schule, Soziales, Gesundheit, Kirche). Aber auch hier setzt sich die stärkere Beteiligung von Männern in der bevorzugten Besetzung von Führungspositionen fort.
Neben dem freiwilligen und individuellen Engagement von Bürgerinnen und Bürgern spielt das gemeinnützige Engagement von Unternehmen eine immer bedeutendere Rolle. Kooperationen zwischen dem Dritten Sektor und Unternehmen eröffnen neue Perspektiven.
Aus diesen Befunden lassen sich folgende Herausforderungen herausarbeiten, denen auch im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 begegnet werden soll: Die steigende Zahl der Frauen und Männer jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft die sich grundsätzlich vorstellen können, sich zu engagieren, soll stärker in den Blick genommen werden. Dabei soll ein besonderer Fokus auf junge Menschen, Ältere und Migrantinnen und Migranten gelegt werden und der oben dargestellte Geschlechterunterschied berücksichtigt werden. Wenn es gelingen könnte, einen Teil dieser Menschen für das bürgerschaftliche Engagement zu gewinnen, könnte dieses insgesamt erheblich gestärkt werden.
Vor diesem Hintergrund müssen die Rahmenbedingungen für Freiwillige und bürgerschaftliches Engagement besondere Beachtung finden. Dazu gehört unter anderem, die Passgenauigkeit der Angebote zu verbessern, Zugänge für engagementferne Gruppen zu öffnen sowie eine stärkere Berücksichtigung und Einbeziehung des Engagements in Einrichtungen und Institutionen zu ermöglichen und Freiräume für Engagement zu schaffen. Die Zahl der Engagierten, die ausreichend Spielraum für Mitbestimmung in ihrem Engagementfeld sehen, ist seit 2004 deutlich zurückgegangen (von 76% auf 68%). Hier müssen alle Akteure gemeinsam über neue Mitwirkungswege nachdenken. Freiwillige wünschen sich außerdem bessere Beratungs-, Informations- und Unterstützungsangebote sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre Aktivitäten. Netzwerke, die das Engagement und dessen Anerkennung befördern, leisten hier wichtige Arbeit.
Die Bundesregierung hat sich in dieser Legislaturperiode die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zur Aufgabe gemacht. Sie will die Bürgerinnen und Bürger noch stärker darin unterstützen, sich zu engagieren und die Gesellschaft mit zu gestalten. Dafür hat sie eine Reihe von Vorhaben auf den Weg gebracht. Ihr Anliegen ist es, Engagementpolitik als eigenständiges Politikfeld zu etablieren. Zentraler Ansatz ist dabei ein partnerschaftliches Miteinander von Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Ein wichtiges Ziel der Engagementpolitik der Bundesregierung ist die Erarbeitung und Umsetzung einer Engagementstrategie der Bundesregierung, mit der die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement weiter verbessert werden sollen und das Themenfeld ressortübergreifend und langfristig aufgestellt wird. Im Rahmen dieses Prozesses erfolgt eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft. Das vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) organisierte Nationale Forum für Engagement und Partizipation unabhängiger Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung berät die Bundesregierung in diesem Prozess.
Die Bundesregierung plant die Erarbeitung eines Freiwilligendienstestatusgesetzes. Ein wesentliches Ziel dieses Gesetzesvorhabens ist es, die gesellschaftliche Anerkennung von Freiwilligen zu fördern und der begrüßenswerten Vielfalt an unterschiedlichen Freiwilligendienstformaten im In- und Ausland eine rechtliche Rahmung für mehr Rechtssicherheit und Transparenz zu geben.
Die Bundesregierung plant außerdem den quantitativen und qualitativen Ausbau der Jugendfreiwilligendienste. Im Jahr 2009 haben 37.500 junge Menschen die Möglichkeit genutzt, ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem anderen Bereich (bspw. Kultur, Politik, freiwillige Feuerwehr) zu beginnen. In Zukunft sollen noch mehr Jugendliche die Chance erhalten, einen solchen Lern- und Bildungsdienst zu leisten. Ein Anliegen der Bundesregierung ist außerdem, die Integration benachteiligter junger Menschen sowie von Migrantinnen und Migranten in die Jugendfreiwilligendienste fortzuführen. Um den Anteil von Jugendlichen und jungen Menschen mit Migrationshintergrund an Jugendfreiwilligendiensten von den zuletzt ermittelten rund 7% zu erhöhen, hat die Bundesregierung gezielte Maßnahmen ergriffen. Im Rahmen eines laufenden Projektes werden Migrantenorganisationen als Träger und Einsatzstelle für Jugendfreiwilligendienste qualifiziert und Jugendliche und junge Menschen mit Migrationshintergrund gezielt angesprochen.
Die Empfehlung des EU-Ministerrats zur Förderung der europäischen Mobilität junger Freiwilliger und die neue EU-Jugendstrategie sind handlungsleitend, um grenzüberschreitende Kooperationen in Europa zu befördern. Damit soll das große Interesse junger Menschen an einem freiwilligen Einsatz im europäischen Nachbarland, das mit bestehenden Projekten z.B. dem Europäischen Freiwilligendienst nur in geringem Umfang verwirklicht werden kann, bedient werden. Eine besondere Zielgruppe der grenzüberschreitenden Aktivitäten sollen benachteiligte Jugendliche sein.
Die Bundesregierung plant außerdem die Weiterentwicklung der im Januar 2009 gestarteten Freiwilligendienste aller Generationen. Freiwilligendienste aller Generationen können neben Ausbildung, Beruf und Familie geleistet werden und sind besonders geeignet in biografischen Übergangszeiten: zwischen Schule und Beruf, auf der Suche nach einem Wiedereinstieg nach der Familienphase, während Zeiten der Erwerbslosigkeit oder beim Übergang in die nachberufliche Lebensphase. Freiwilligendienste aller Generationen sind ein wichtiger und zukunftsweisender Baustein einer modernen Engagementpolitik. Sie verknüpfen verlässliches Engagement mit Bildungs- und Orientierungsangeboten und stärken die Kommunikation und das Miteinander der Generationen. Mit den Themenschwerpunkten 1. vermehrte Einbindung von Migrantinnen und Migranten, 2. frühzeitige Heranführung von Kindern und Jugendlichen an bürgerschaftliches Engagement und 3. Erfahrungswissen der älteren Menschen nutzen, bietet der Freiwilligendienst aller Generationen mit seinem flexiblen Profil und seinen vielfältigen Angeboten die Chance, die zentralen Zielgruppen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen und nachhaltiges Engagementbewusstsein zu entwickeln.
Generationenübergreifendes Engagement zeichnet auch die 500 Mehrgenerationenhäuser aus, die seit 2006 in ganz Deutschland mit Unterstützung der Bundesregierung und Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds entstanden sind. Sie setzen auf das freiwillige Engagement auf „gleicher Augenhöhe“ zwischen Hauptamtlichen und freiwillig Engagierten. Sie bieten Menschen jeden Alters die Möglichkeit, ihre Kompetenzen einzubringen, sich für andere zu engagieren und gleichzeitig selbst davon zu profitieren. 65% der Häuser bringen die Generationen miteinander in Kontakt. Im Mehrgenerationenhaus haben Ältere z.B. die Chance als „Großeltern“ für Kinder da zu sein, die nur noch selten ihre eigenen Großeltern sehen. Dies sind mehr als ein Drittel (36%) der Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die Mehrgenerationenhäuser besuchen.
Die Bundesregierung fördert außerdem die Internetplattform www.engagiert-in-deutschland.de (eiD), die seit August 2010 online ist. EiD ist ein virtueller Marktplatz für Engagement. Nutzerinnen und Nutzer aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Staat und Kommunen werden angesprochen. EiD ermöglicht damit eine Verknüpfung unterschiedlicher Akteure und Sektoren sowie zivilgesellschaftlich relevante Diskurse, Angebote und Praxishilfen. Zentrales Element der Plattform sind moderierte Themenräume, die Interaktion und Kommunikation ermöglichen. Engagierte können ihr Projekt vorstellen, neue Freiwillige finden, sich mit Gleichgesinnten austauschen und anderen Engagierten Erfahrungen mitteilen. Sie können die Plattform als ihr Netzwerk des Engagements nutzen. EiD ergänzt dabei bestehende Angebote der Kommunen bzw. der Freiwilligenagenturen.
Die Bundesregierung unterstützt die jährliche „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht. Die vom BBE organisierte bundesweite Aktionswoche ist ein Beitrag zur Anerkennung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Mehr als tausend Aktionen und Veranstaltungen fördern die öffentliche Aufmerksamkeit für den Einsatz der etwa 23 Mio. Freiwilligen in Deutschland und würdigen deren Leistung.
Auch die Infrastruktur- und Beratungseinrichtungen der Länder und Kommunen bzw. die kommunalen Freiwilligenagenturen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.
Ab der 17. Legislaturperiode wird zukünftig in jeder Legislaturperiode über die Lage des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland, über Entwicklungen, Trends und Herausforderungen ein Engagementbericht der Bundesregierung vorgelegt.
Administration
Freiwilliges Engagement wird auf allen staatlichen Ebenen in Deutschland unterstützt und gefördert. Bund, Länder und Kommunen führen in jeweils eigener Zuständigkeit Aktivitäten in diesem Bereich durch.
Die nationale Koordinierungsstelle beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird in der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Jahres unterstützt von einer Geschäftsstelle, die ab 15. Juli 2010 bis 31. Mai 2012 arbeitet und bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) angesiedelt ist.





