Programm Freitag, 14. Oktober 2011:

Eröffnung

Diskutieren und Lernen
Mitmachen und Spaß haben
Informieren und Austauschen


 

Offizielle Eröffnung

10.30 - 11.00 Uhr

Programm


  •   Grußwort Marie-Thérèse Duffy-Haeusler, stellvertretende Leiterin  der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
  •   Grußwort Josef Hecken, Staatssekretär BMFSFJ
  •   Staatssekretär Josef Hecken im Gespräch mit Bundesfreiwilligen
  •   Gang über den Markt der Möglichkeiten

Im Anschluss findet die Kameraübergabe im Rahmen der europaweiten Staffeltour der Berichterstattung statt.Schlendern Sie danach über den Markt der Möglichkeiten und schauen Sie sich die Räumlichkeiten der Tour an, in denen eine Woche lang insgesamt von über 100 Organisationen ein spannendes Programm rund um das Thema Freiwilligentätigkeit angeboten wird: Diskussionen mit Experten, Workshops zu Themen wie Online-Volunteering oder Fördermittel der EU, und vor allem zahlreiche Aktionen für alle Generationen, die zum Mitmachen anregen und für Engagement begeistern sollen.









Diskutieren und Lernen



Mehrgenerationenhaus Berlin Mitte – KREATIVHAUS e.V.

Kostümshow „Von der Steinzeit zur Brotzeit“
15:30 und 16:30 Uhr

Jedes Jahr bietet das Mehrgenerationenhaus des KREATIVHAUS e.V. vier verschiedene Ferienprogramme sowie Theater-Mitspielaktionen für Kinder zum Karneval und zu den Berliner Märchentagen, bei denen viele freiwillig Engagierte mitwirken. Außerdem gibt es Theatergruppen aller Generationen, die dort proben und ihre Stücke aufführen. Sie sehen die schönsten Kostüme aus den letzten zweieinhalb Jahren in der Kostümshow „Von der Steinzeit zur Brotzeit“.








Mehrgenerationenhaus Berlin Mitte – KREATIVHAUS e.V.

Theater-Workshop „Einführung in die Kunst der Improvisation“
17 - 18 Uhr

Improvisationen bilden die Basis für jede Arbeit auf der Bühne. Ganze abendfüllende Theaterstücke sind schon aus Improvisationen entstanden, und jede(r) Regisseur(in) tut gut daran, es den Darstellern während der Probenphase zu erlauben, sich in Improvisationen auszuprobieren, was oft einen ganz neuen Blick auf Text und vor allem Subtext des Stücks ermöglicht. Jede Improvisation folgt dabei aber Regeln, die eingehalten werden müssen, damit das mit der Impro verfolgte Ziel auch erreicht werden kann. Diese Regeln werden anhand von Beispielen erläutert und mit den Workshop-Teilnehmern in kleinen Szenen nachgestellt.





Informieren und Austauschen



Abgeordnetenwatch.de

Infostand

"Wir wollen die Demokratie stärken und unsere Mitmenschen für mehr Engagement in der Politik begeistern.“ Auf der Internetplattform abgeordnetenwatch.de können Bürger Abgeordnete öffentlich befragen. Über ein unkompliziertes Eingabeformular geben Bürger ihre Frage an einen Parlamentarier ein. Sowohl die Fragen als auch die Antworten werden auf abgeordnetenwatch.de veröffentlicht. So können andere Nutzer die Anzahl, die Art und die Qualität der Antworten nachvollziehen. Zusätzlich dokumentiert abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten und die Nebeneinkünfte von Abgeordneten. Betrieben wird das Portal von dem gemeinnützigen Verein Parlamentwatch e.V.
Angesichts der hohen Politik(er)verdrossenheit in Deutschland zielt abgeordnetenwatch.de darauf ab, den immer größeren Graben zwischen „denen da oben“ und den Bürgern zu überwinden, indem gegenseitige Vorurteile abgebaut werden. Die Förderung von mehr Beteiligungsmöglichkeiten und Transparenz in der Politik soll die selbstbestimmte Gesellschaft stärken und mehr Menschen für die Politik bzw. die Demokratie begeistern."


AFROTAK TV cyberNomads - The Black German Education Media Art & Culture Archive

Infostand und Filmpräsentation

AFROTAK TV cyberNomads wurde im Jahr 2001 gegründet und ist eine gemeinnützige, politisch unabhängige, entwicklungspolitsche Initiative für Bildung, Medien, Kunst, Kultur und Ökologie mit Fokus auf Migration und Integration und Sitz in Berlin. Wir werden bundesweit als Experten und Talkgäste zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit für Medien- und Kultur-Veranstaltungen eingeladen. Die Initiative startete unter dem Namen cyberNomads. AFROTAK TV cyberNomads engagieren sich für eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Afrika und Europa und für die Emanzipation der Migranten und People of Colour, der Afrikanischen Diaspora in Deutschland, sowie für die Gleichberechtigung von Frau und Mann.




Altersbilder

Was heißt schon alt?

Info zu den Ergebnissen des Foto- und Videowettbewerbs „Was heißt schon alt?“ in Form der Mediensäule mit ausgewählten Fotos und Videos (Kopfhörer für Ton). Im Rahmen des Wettbewerbs wurde eine Reihe von Beiträgen eingereicht, die das Thema Engagement bzw. Aktives Altern von seiner positiven Wirkung auf ältere Menschen zeigen. Sie zeigen auf, wie gut es tut, sich für andere zu engagieren.






Berliner Büchertisch e.V.

Infostand zu verschiedenen Projekten des Berliner Büchertisches

Der Berliner Büchertisch e.V. ist Gemeinschaftsprojekt, Veranstaltungsort, Ausbildungsstätte, Ideengeber, Treffpunkt und vieles mehr. Die Non-Profit Ausrichtung und die bewusste Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Vorgestellt wird neben dem Berliner Büchertisch selbst das Editions-Projekt „Kreuzberg kocht“. Dabei handelt es sich um ein Portraitbuch, mit dem auf die vielfältigen und außergewöhnlichen Initiativen, Einrichtungen und Menschen in Kreuzberg aufmerksam gemacht werden soll. Anhand von Interviews, Kochrezepten und Fotografien wird ein Einblick in die Vielseitigkeit dieses Stadtteils gegeben und ein Mut machendes Buch mit Gebrauchswert entstehen. Zusätzlich gibt es einen Bücherverschenktisch aufbauen – diese Bücher können sich die Besucher gegen eine Spende für "Kreuzberg kocht" mitgenommen werden.



Berliner Missionswerk

Infostand zum Freiwilligenprogramm des Berliner Missionswerkes (BMW) in Übersee

Einsatz für Menschenrechte und Entwicklung – Menschen stark machen
Das Berliner Missionswerk bringt Menschenrechtsverletzungen zur Sprache und hilft den Entrechteten, eine eigene Sprache zu finden. Wir unterstützen Initiativen und Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Gendergerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Wir engagieren uns für die Überwindung von Konflikten und Gewalt, Armut und Unterdrückung, weil jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist und von Gott mit Würde beschenkt ist.

In diesem Zusammenhang stellt das ökumenische Freiwilligenprogramm des BMW einen der wichtigen Arbeitsbereiche des Werkes dar. Jährlich entsenden wir seit über vierzig Jahren junge Menschen in Partnerschaften nach Übersee. Außerdem unterstützt das BMW Initiativen und Partnerschafts-Gruppen innerhalb seiner Trägerkirchen Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Evangelischen Landeskirche Anhalts (ELA) bei ihrem Engagement in Übersee.


Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Bundesfreiwilligendienst. Zeit, das Richtige zu tun

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger, sich außerhalb von Beruf und Schule für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten in sozialen, kulturellen, ökologischen oder anderen gemeinwohlorientierten Tätigkeitsfeldern zu engagieren – sozialversichert und professionell begleitet.

Das ist der neue Bundesfreiwilligendienst:

  • Der Bundesfreiwilligendienst steht Männern und Frauen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht offen.
  • Wie in den Jugendfreiwilligendiensten dauert der Einsatz in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate.
  • Der Bundesfreiwilligendienst ist grundsätzlich vergleichbar einer Vollzeitbeschäftigung. Sofern die Freiwilligen älter als 27 Jahre sind, ist auch Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden möglich.
  • Wie der Zivildienst ist auch der Bundesfreiwilligendienst arbeitsmarktneutral. Jeder einzelne Platz wird darauf überprüft, dass keine reguläre Arbeitskraft verdrängt oder ersetzt wird, sondern allein unterstützende Tätigkeiten ausgeführt werden.
  • Der Bundesfreiwilligendienst wird in den bisher von Zivis besetzten Plätzen und Bereichen geleistet. Zudem wurden die Einsatzbereiche zum Beispiel auf Sport, Integration, Kultur und Bildung erweitert.
  • Die Freiwilligen werden gesetzlich sozialversichert. Die Eltern erhalten Kindergeld. Es gibt keinen Unterschied zwischen Bundesfreiwilligendienst und FSJ/FÖJ.
  • Das Taschengeld hat in Ost und West eine einheitliche Obergrenze. Es wird wie im FSJ/FÖJ nicht vorgegeben, sondern frei mit den Trägern vereinbart.


Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Netwerk des Engagements

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das übergeordnete Ziel des Netzwerks ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Das BBE beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum von Themen und Anliegen. Dazu zählen insbesondere die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des bürgerschaftlichen Engagements, die Weiterentwicklung der lokalen Bürgergesellschaft, die Zukunft der Freiwilligendienste, die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements bei der Reform des Sozialstaates, das Engagement von Migrantinnen und Migranten, Fragen der Bildung und Qualifizierung von bürgerschaftlichem Engagement, demografischer Wandel und Engagement, Corporate Citizenship, die Entwicklung einer verbesserten Anerkennungskultur sowie nicht zuletzt Fragen der Vernetzung nationaler Bürgergesellschaften zu einer europäischen Bürgergesellschaft.



Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“

Infostand, Bilderaktion, Buttonmaschine

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“  des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 01. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“  unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern.

Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Die neue Regiestelle ist eine Einrichtung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und hat ihren Sitz in Schleife (Sachsen).




Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Mehrgenerationenhäuser als Orte für Demenzkranke und ihre Angehörigen

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. führt seit dem 1. Juli 2009 für drei Jahre das Projekt „Mehrgenerationenhäuser als Orte für Demenzkranke und ihre Angehörigen“ durch, dessen Ziel es ist, das Angebot der Mehrgenerationenhäuser als generationenübergreifende Begegnungsstätte auch für Demenzkranke und ihre Angehörigen zu öffnen. Gefördert wird dieses Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Anstoß für dieses Projekt gab zum einen die steigende Zahl Demenzkranker, zum anderen die Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen und damit auch Demenzkranke allein leben werden. Weshalb es immer wichtiger wird, auch nicht-familiäre Strukturen für die Unterstützung, Betreuung und Begleitung von Demenzkranken aufzubauen und zu fördern.
Mehrgenerationenhäuser verfügen dabei bereits über Angebote und Netzwerke innerhalb von Gemeinden, die für die Unterstützung Demenzkranker nützlich sein können. Sie bieten wie auch die Alzheimer-Gesellschaften vielfältige Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement und verstehen es, Interessierte als freiwillige Helfer zu werben und langfristig zu binden. Bürgerinnen und Bürger werden dazu motiviert, sich zu engagieren, -  denn Ehrenamtliche werden ebenso gebraucht wie professionelle Kräfte.

Zusammen mit dem Verein „Mehr Zeit für Kinder“ wurde im Rahmen des Projektes ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem 20 Mehrgenerationenhäuser ein Spielezimmer zur Förderung von gemeinsamen Aktivitäten von jungen, älteren und demenzkranken Menschen gewinnen konnten. Ein Gewinner ist das Mehrgenerationenhaus Pankow, das sich ebenso wie der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ am Infostand präsentieren wird.



Deutscher Engagementpreis

Live-Online-Voting und Projektpräsentationen

Um zu zeigen, wie viele Menschen sich auf unterschiedlichste Weise einsetzen, ehrt der Deutsche Engagementpreis jährlich Projekte in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie 2011 in der Schwerpunktkategorie Engagement von Älteren. Die Gewinner der einzelnen Kategorien werden von einer hochkarätig besetzten Jury gewählt. Aus einer Vorauswahl von ca. 20 Projekten können die Bürger schließlich selbst per Online-Voting über den Sieger des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises entscheiden.

Bei der Freiwilligentour möchten wir an einem Informationsstand über den Deutschen Engagementpreis informieren, sowie einige der bereits nominierten Organisationen und Personen auf einer Leinwand vorstellen. Zudem geben wir die Möglichkeit, direkt vor Ort über den Publikumspreis abzustimmen. Dabei werden wir auf Pinnwänden nähere Informationen über die zur Auswahl stehenden Organisationen geben und den aktuellen Stand des Rankings anzeigen.

Träger des Deutschen Engagementpreises ist seit 2011 das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ist ein Zusammenschluss großer Dachverbände und un-abhängiger Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Gefördert wird der Deutsche Engagementpreis von Beginn an durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Generali Zukunftsfonds.



Digiartsocialmix

Infostand

Digiartsocialmix betreibt soziokulturelles Engagement

  • für Kunst und Kommunikation in einer ästhetisch aktiven Community, die sich mit den visuellen Künsten beschäftigt als Freizeitangebot und Engagement in der und für die Gemeinschaft.
  • für Kooperation, Partizipation und Partnerschaft von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von älteren und jüngeren Mitbürgern, Frauen und Männern.
  • für Solidarität zwischen den Generationen und Kulturen in einer Atmosphäre gleichberechtigten Austauschs und Lernens voneinander.              
  • für Kommunikation mittels digitaler Medien, was andere Formen sozialer Interaktion nicht ausschließt.
  • zur Optimierung der eigenen Wertschätzung dank der Vermittlung, Aneignung und Weiterentwicklung ästhetischer wie digitaler Kenntnisse und Fähigkeiten.


Engagiert in Deutschland (EiD)

Infostand und Online-Präsentation

engagiert-in-deutschland.de (eiD) ist eine Informations- und Kommunikationsplattform für bürgerschaftliches Engagement im Internet in Deutschland.



Europäische Kommission (Vertretung in Deutschland)

Infostand

Die Europäische Kommission unterhält in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union Vertretungen. In Deutschland bilden die Büros in Berlin, Bonn und München das Bindeglied zwischen nationaler Politik und Öffentlichkeit einerseits und dem Kommissionssitz in Brüssel andererseits. Sie informieren Bürger und Medien über die Politik der Kommission und halten den Kontakt zu den Parlamenten und Regierungen von Bund und Ländern. Zugleich informiert die Vertretung die Kommissionsdienststellen über die politische Lage in Deutschland und vermittelt die besonderen Bedürfnisse Deutschlands nach Brüssel.
Hauptsitz der Vertretung ist Berlin. Am Pariser Platz inmitten des Regierungsviertels lädt die Vertretung gemeinsam mit dem Büro des Europäischen Parlaments Besucher in den Europapunkt zur Information ein. Hier haben neben dem Leiter auch die Abteilungen für Presse, Politik und Kommunikation ihren Sitz. Regional ist das Berliner Büro für die nord- und ostdeutschen Bundesländer zuständig.



Europa-Union Deutschland (EUD)

Infostand

Die Europa-Union Deutschland (EUD) ist die größte Bürgerinitiative für Europa in Deutschland. Unabhängig von Parteizugehörigkeit, Alter und Beruf engagieren wir uns für die europäische Einigung. Wir sind aktiv auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Rund 17.000 Mitglieder sind in 15 Landesverbänden mit rund 350 Kreis-, Orts- und Stadtverbänden vernetzt und haben Partnerorganisationen in über 30 Ländern Europas. Die Europa-Union ist der deutsche Zweig der Union Europäischer Föderalisten (UEF) und gemeinsam mit ihrem Jugendverband Junge Europäische Föderalisten (JEF) Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD).


Ford Community Involvement: Bürgerschaftliches Engagement

Infostand

In Deutschland hat Ford bereits vor mittlerweile elf Jahren das „Community Involvement-Programm“ einerseits als Instrument zur Förderung und Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements seiner Beschäftigten ins Leben gerufen. Andererseits möchte der Automobil-hersteller so einen positiven und konkreten Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft leisten.

Ford stellt an seinen deutschen Standorten Köln, Saarlouis und Aachen unentgeltlich das Know-how und die Arbeitskraft seiner Beschäftigten für die Realisierung von Projekten zur Verfügung. Die Ford Beschäftigten engagieren sich ehrenamtlich in vielfältigen sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten und werden dafür bis zu 16 Arbeitsstunden oder zwei Arbeitstage pro Jahr bezahlt von ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit freigestellt
Im Rahmen dieses 16-Stunden-Programms werden Projekte in folgenden Bereichen unterstützt:

  • Soziales und Gesundheit
  • Bildung und Wissenschaft
  • Kunst und Kultur
  • Sport
  • Umwelt und Naturschutz
  • Hilfs- und Rettungsdienste

Ford Beschäftigte schlagen vielfach selbst Projekte vor und motivieren sich gegenseitig zum Mitmachen. Dies sorgt für lebendigen Austausch untereinander und mit gemeinnützigen Organisationen, um neue Ideen auch für privates Engagement entstehen zu lassen.

Seit Beginn des „Community Involvement“-Programms im Mai 2000 wurden bis Mitte 2011 über  1.000 Projekte realisiert, bei denen etwa 600 Fahrzeuge eingesetzt waren. Insgesamt haben sich rund 9.000 Ford Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an freiwilligen "ehrenamtlichen" Projekten beteiligt. Bei einer bezahlten Freistellung von maximal 16 Stunden pro Jahr bedeutet dies immerhin die stolze Zahl von fast 150.000 Arbeitsstunden als Investition für das Gemeinwohl.

 

 

Initiative Bürgerstiftungen – der bundesweite Bürgerstiftungsberater

Infostand

Die Initiative Bürgerstiftungen (IBS) ist das unabhängige Kompetenzzentrum für alle Fragen zum Thema Bürgerstiftung in Deutschland – von der konkreten Stiftungsgründung bis hin zur Gestaltung neuer Projekte. Zu ihren Aufgaben zählt sowohl die Beratung von Bürgerstiftungsinitiativen als auch die Professionalisierung der Arbeit bestehender Stiftungen. Die IBS fördert die bundesweite Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch unter deutschen Bürgerstiftungen und wirbt für das Konzept der Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit.

Zahlreiche Arbeitsmaterialen wie Publikationen und Dokumente können bei der Initiative Bürgerstiftungen bestellt oder online heruntergeladen werden. Die IBS berät per Telefon und E-Mail, steht aber auch für Gespräche und Workshops vor Ort in ganz Deutschland zur Verfügung. Die Initiative wird in ihrer Arbeit durch Regionalkuratoren aus dem Bürgerstiftungsbereich unterstützt. Sie stehen bundesweit als Ansprechpartner vor Ort mit ihrem Rat und ihren Praxiserfahrungen aus der Gremien- und Projektarbeit zur Verfügung.

Die IBS betreut die Vergabe des Gütesiegels für Bürgerstiftungen, mit dem der Arbeitskreis Bürgerstiftungen sich bewerbende Bürgerstiftungen für zwei Jahre auszeichnet. Diese durch eine unabhängige Jury verantwortete Zertifizierung wird von über 80 Prozent der deutschen Bürgerstiftungen getragen. Verliehen wird es i.d.R. am Tag der Bürgerstiftungen, dem 1. Oktober.



Konzerthaus Berlin

Ehrenamts-Programm am Konzerthaus Berlin

Das Engagement der Ehrenamtlichen am Konzerthaus Berlin umfasst die Bereiche Service, Rundgänge und Pädagogik:
 
Service. Im Abendservice stehen den Besuchern Ehrenamtliche zur Seite, helfen bei Orientierungsfragen und geben bereitwillig Auskunft zu allem Wissenswerten über das Konzerthaus und sein Orchester. Daneben engagieren sich unsere Ehrenamtlichen bei zahlreichen anderen Sonderveranstaltungen und betreuen beispielsweise Kinder im Rahmen der Mozart-Matineen.

Rundgänge. Die Ehrenamtlichen nehmen die Besucher mit auf einen Rundgang durch den Schinkelbau. Sie erhalten einen Einblick in die vier Spielstätten und erfahren mehr über diese lebendige Kulturinstitution.

Pädagogik. Unsere Ehrenamtlichen im pädagogischen Programm betreuen Schulklassen, die sich für einen Generalprobenbesuch des Konzerthausorchesters interessieren. Dieses beliebte Programm beinhaltet die Vorbereitung in der jeweiligen Schule und die Betreuung während der Probe des Orchesters.


Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (KS EfBB)

Infostand mit individueller Beratung

Die Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (KS EfBB) informiert über das EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Die KS EfBB verfügt über Materialien wie Prospekte und Broschüren, die das Programm und seine bisherigen Förderungen anhand von Beispielen erläutern. Der Stand wird zeitweise durch die beiden Referentinnen der KS EfBB besetzt, so dass individuelle Förderberatung möglich ist.
Sie richtet sich an Organisationen und Kommunen, die Projekte im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements umsetzen und dabei mit Partnern in Europa kooperieren (wollen). Das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« fördert Projekte, die Anlässe zur Reflexion über Europa und die EU schaffen, Engagement für europäische Themen anregen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen.



kulturweit - Deutsche Unesco-Kommission e.V.

Menschen verbinden - der internationale kulturelle Freiwilligendienst "kulturweit"

Junge Menschen, die einen "kulturweit"-Freiwilligendienst geleistet haben, berichten an einem Infostand über ihre Erfahrungen.





Mehrgenerationenhäuser

Infostand

Die bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser sind Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen. Sie geben Raum für gemeinsame Aktivitäten, bieten Angebote zur Kinderbetreuung und zur Betreuung älterer Menschen und schaffen so ein neues nachbarschaftliches Miteinander. Sie sind mit ihren Angeboten darauf ausgerichtet, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und haushaltsnahe Dienstleistungen zu entwickeln und umzusetzen.

Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Anlaufstellen, an denen Menschen in ihrer Nachbarschaft das finden, was sie im Alltag brauchen. So stärken sie die soziale Infrastruktur vor Ort. Sie entlasten Familien, Alleinerziehende und pflegende Angehörige. Mehrgenerationenhäuser bieten praktische Hilfe bei den Fragen rund um Pflege und Betreuung Demenzkranker. Betroffene und Angehörige finden in Mehrgenerationenhäusern Unterstützung. Parallele Angebote für Kinder und Eltern helfen Familien, insbesondere aber auch Alleinerziehenden, bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen. Vor allem mit flexiblen Formen der Kinderbetreuung sind Mehrgenerationenhäuser Stützen im Alltag von Familien. Rand- und Notzeitenbetreuung sind für Mehrgenerationenhäuser charakteristisch.



Namaste Nepal S-GmbH Freiberg

Infostand

2005 gründeten die Schüler ihre eigene Firma, die Namaste Nepal S-GmbH. Mit dem Erlös aus ihrer Arbeit unterstützen sie ihr Partnerdorf Gati und die Nachbardörfer sowie ein Waisenhaus in Kathmandu. Unter dem Anspruch „Hilfe zur Selbsthilfe“ entwickeln die Schüler gemeinsam mit der Dorfbevölkerung verschiedene Projekte und setzen diese auf Augenhöhe gemeinsam um. Die Projekte sollen nachhaltig sein, auch die Dorfbevölkerung hat daher einen 30-prozentigen Anteil an der Finanzierung.  Die Schülerfirma versucht mit interessanten Projekten die Geldbörsen der Freiberger Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Mit dem jährlichen Nepal-Kalender und den Nepalläufen, den Benefizveranstaltungen und den Erträgen aus der eigenen Photovoltaikanlage erwirtschaften die Schüler über 30.000 Euro im Jahr. Jährlich fliegen einige der Schüler nach Nepal, um sich vor Ort zu informieren und die nächsten Projekte zu beraten. Kernprojekt war der Ausbau der Kali Devi Primary School zu einer Secondary School. Im Rahmen eines Aufforstungsprojektes wurden  über 5.000 Bäumchen gepflanzt. Die Schülerfirma betreibt auch einen Kindergarten für 25 Kinder. Ferner werden kleinere Maßnahmen im Dorf realisiert: Die Ausbildung von Näherinnen wurde finanziert, Lehmöfen hergestellt und die medizinische Versorgung verbessert. 2009 wurden drei große Gewächshäuser errichtet.



VHS Schleswig-Holstein

Volkshochschule pro Bürgerengagement in Schleswig-Holstein

An dem Stand wird gezeigt und darüber informiert, womit bzw. wie Volkshochschule in Schleswig-Holstein das Bürgerengagement unterstützt:

  • Herausgabe und Betreuung des zentralen Internetportals für das Bürgerengagements in  SH im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein: www.ehrenamt-sh.de
  • Bildungsangebote für bürgerschaftlich Engagierte